Die 6 beliebtesten Büroarten


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Kaum ein Arbeitsplatz musste in den vergangenen Jahrzehnten so viele Änderungen und vermeintliche Verbesserungen über sich ergehen lassen, wie das Büro. Dadurch gibt es heute zahlreiche unterschiedliche Arten von Büros. Welche davon die beste ist, daran scheiden sich aber die Geister. Denn jede Büroart hat sowohl Vor- als auch Nachteile.
Das Einzelbüro

Das Einzelbüro

Ein Einzelbüro besteht aus einem Raum, in dem jeweils eine Person arbeitet. Die Einrichtung besteht dabei in der Regel aus einem oder mehreren Schreibtischen sowie Schränken für Akten und andere Unterlagen. Viele Arbeitnehmer dekorieren ihre Büros darüber hinaus nach ihrem eigenen Geschmack mit Bildern, Pflanzen oder Fotos.

Einzelbüros sind oft solchen Positionen vorbehalten, die überdurchschnittlich von der Ruhe im Einzelbüro profitieren, bei denen die negativen Aspekte der Alleinlage aber kaum ins Gewicht fallen. Auch wer häufig vertrauliche Gespräche führen muss, profitiert von einem Einzelbüro. Im Management und der Führungsebene hat das Einzelbüro über seine Aufgabe als Arbeitsplatz hinaus häufig auch repräsentative Funktion.

In einem Einzelbüro kann jeder ungestört und nach seinen eigenen Vorlieben arbeiten. Es gibt keine Meinungsverschiedenheiten über die richtige Raumtemperatur, geschlossene oder offene Jalousien und andere äußere Gegebenheiten. Ablenkungen durch Kollegen werden minimiert.

Dadurch sind viele im Einzelbüro bei kognitiv anspruchsvollen Aufgaben produktiver. Gleichzeitig können sie ihren Arbeitsplatz persönlich genau so gestalten, wie sie möchten. Das macht das Einzelbüro zu einem kleinen zweiten Zuhause und sorgt bei vielen Mitarbeitern dafür, dass sie sich außerordentlich wohlfühlen.
Das Doppel-/Teambüro

Das Doppel-/Teambüro

Von einem Doppel-/Teambüro spricht man, wenn sich zwei bis vier Angestellte einen Raum als Büro teilen. Dabei verfügt jeder nach wie vor über einen eigenen Arbeitsplatz. Dieser besteht in den meisten Fällen aus einem Schreibtisch mit Rollcontainer. Aktenschränke und anderen Stauraum teilen sich die Kollegen meist. Hier liegt es am Arbeitgeber, genug Möbel zur Verfügung zu stellen, damit es nicht zu Konflikten kommt.

Mehrpersonenbüros erlauben Angestellten einen kleinen Raum in Teams oder Arbeitsgruppen zu nutzen, schützen sie aber gleichzeitig vor der Isolation und Abschottung eines Einzelbüros. Die Kollegen im gleichen Raum ermöglichen es, kleinere Fragen schnell zu beantworten und auch soziale Bedürfnisse während der Arbeitszeit zu stillen. Gleichzeitig sind der Publikumsverkehr und Lautstärkepegel aber nicht so laut, dass sie ein konzentriertes Arbeiten verhindern.
Das Kombibüro

Das Kombibüro

Kombibüros verfügen über verschiedene Zonen, die sowohl Teamarbeit als auch konzentriertes Arbeiten alleine fördern sollen. Dafür kombinieren die meisten Modelle Einzel- oder Mehrpersonenbüros mit zusätzlichen gemeinschaftlich
genutzten Flächen. Häufig ist die Architektur der einzelnen Büros sehr offen und diese sind lediglich mit Hilfe von Glaswänden vom Gemeinschaftsbereich abgetrennt. Türen fehlen in vielen Kombibüros ganz oder es herrscht „eine Politik der offenen Tür“.

Im Kombibüro kommen weder die Kommunikation noch das Teamwork oder die Konzentration zu kurz. Mitarbeiter bewegen sich frei und können wählen, welcher Arbeitsplatz ihnen gerade am meisten zusagt. Insgesamt gehört es zweifellos zu den vielseitigsten Büromodellen, die sich für viele Branchen eignen
Das Gruppenbüro

Das Gruppenbüro

Gruppenbüros ähneln den Mehrpersonenbüros, sind aber für etwa zehn bis zwanzig Mitarbeiter ausgelegt. Am besten funktionieren Gruppenbüros, wenn darin zum Beispiel ein Team oder eine kleine Abteilung zusammengefasst ist. So werden die Kommunikation und der Zusammenhalt innerhalb dieser Einheit gestärkt.

Das Gruppenbüro eignet sich ideal für Teams und Abteilungen, in denen die Zusammenarbeit und Absprachen im Vordergrund stehen. Das trifft zum Beispiel auf die Arbeitsbereiche Design, Marketing, Kommunikation etc. zu. Der ständige Austausch kann die Arbeit in solchen Teams deutlich effektiver machen.
Das Großraumbüro

Das Großraumbüro

Großraumbüros sind in der Regel für mehr als 20 Arbeitsplätze ausgelegt. Sie bestehen aus einem einzigen großen Raum, in dem für jeden Angestellten ein fester Platz, meist in Form eines Schreibtischs, vorgesehen ist. In vielen Großraumbüros sind die einzelnen Sitzplätze durch halbhohe Raumtrenner abgeteilt, die den Schall dämmen sollen.

Ihre weite Verbreitung verdanken Großraumbüros vor allem ihrer Kosteneffizienz. Hier können Arbeitgeber viele Angestellte auf vergleichsweise kleinem Raum unterbringen. Allerdings müssen sie gleichzeitig die Anforderungen des deutschen Arbeitsschutzes berücksichtigen. Dieser sieht eine Fläche von 12 bis 15 m² pro Person vor. Viele Unternehmen gehen außerdem davon aus, dass die geringe Privatsphäre im Großraumbüro ihre Angestellten disziplinierter arbeiten lässt.
Desk-Sharing

Desk-Sharing

Ein vergleichsweise junges Bürokonzept ist das flexible Büro. Es ermöglicht Angestellten, ihre Arbeit wahlweise im Home-Office zu erledigen. Kommen sie ins Büro, haben sie dort keinen festen Arbeitsplatz, sondern belegen jeden Tag einen anderen, freien Schreibtisch. Dieser kann sich entweder in einem Doppel-, Gruppen- oder Einzelbüro befinden. Je nach Unternehmen ist es auch möglich, sich einen Arbeitsplatz im Voraus zu reservieren.

Mit einem flexiblen Büro lassen sich nicht genutzte Flächen minimieren. Dadurch können Arbeitgeber Einsparungen von bis zu 20 Prozent erzielen. Angestellte bleiben durch den ständig wechselnden Arbeitsplatz außerdem flexibler in ihrem Denken. Sie können sich mit immer neuen Sitznachbarn austauschen und so Einblicke in verschiedene Bereiche eines Unternehmens gewinnen. Gleichzeitig können Teams flexibel alleine oder zusammen an einem Projekt arbeiten – wie es die jeweilige Arbeitsphase gerade vorgibt.

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