Moderne Arbeitswelt im Wandel - Digitalisierung als Schlüsselfaktor
Viel Spaß beim Lesen!
Digitalisierung ist das Schlagwort Nr. 1,wenn es um Themen wie wirtschaftlicheZukunft, Veränderungen in der Arbeitsweltund Strukturwandel geht. Spätestens seitdem Corona-Lockdown 2020 sind dieMöglichkeiten der digitalen Technologiein ein breites Bewusstsein gerückt worden.Home-Schooling, Home-Office oder virtuelleKultur- und Sportangebote gehörten plötzlichzum Alltag. Dennoch bleibt oft schwer fassbar,was mit dem Prozess der Digitalisierung exaktgemeint ist und wo die Umbrüche genau liegen.Welche Chancen und Risiken ergeben sich für die Arbeitswelt und wie kann man ihnen ausunternehmerischer Sicht sinnvoll begegnen?
Die Grundfrage: Was ist Digitalisierung?
In rein technologischer Hinsicht beginnt Digitalisierung mit einem computerbasierten Prozess. Dabei werden Informationen in computerlesbare Daten umgewandelt und gespeichert. Anschließend lassen sich diese Daten verarbeiten, übermitteln, kombinieren sowie über Internet und Cloudsysteme vernetzen. Per Computer und Software laufen diese Prozesse automatisiert ab. Computerlesbare Daten sind somit das Schmiermittel der Digitalisierung.
Seit dem weltweiten Funknetzausbau können sich mobile Endgeräte theoretisch von jedem Ort aus darin einloggen. Das bedeutet gleichfalls: Auf diese Geräte kann ebenfalls ortsunabhängig zugegriffen werden. Genau diese Möglichkeit ist ein zentrales Element der technologischen Entwicklung. Sie zielt vermehrt auf Geräte, die sich per Datenübertragung nutzen oder steuern lassen - vom Smartphone über die Militärdrohne bis zum fahrerlosen Hubwagen im Logistikzentrum. Diese ortsunabhängige Vernetzung von Geräten und Daten über entsprechende Schnittstellen ist der entscheidende Schritt ins digitale Zeitalter.
Je mehr Daten durch Steuerungsprozesse entstehen, umso mehr Datenmengen müssen verarbeitet werden. Ursprünglich benötigten Unternehmen dafür eigene Server und komplexe Computernetzwerke. Seit der Entwicklung von Cloudsystemen gelingt es, diese Datenmengen an virtuelle Speicher auszulagern. Daraus erwächst eine bedeutende technologische Entlastung für die Betriebe.
Die technologischen Veränderungen setzen parallel einen gesellschaftlichen Prozess frei. Arbeitswelt, Politik, Medien, Finanzwelt und Alltagskultur durchlaufen einen grundsätzlichen Wandel. Es entstehen neue Möglichkeiten für die zwischenmenschliche Kooperation. Bisherige Handlungsspielräume erweitern sich dank digitaler Techniken. Die menschliche Gemeinschaft wird fähig, ihre Konzepte von Arbeit, Waren und Produkte wirtschaftlich effektiv zu individualisieren. Insofern beschreibt der Begriff Digitalisierung sowohl eine technische als auch kulturelle Wende der Menschheit.
Seit dem weltweiten Funknetzausbau können sich mobile Endgeräte theoretisch von jedem Ort aus darin einloggen. Das bedeutet gleichfalls: Auf diese Geräte kann ebenfalls ortsunabhängig zugegriffen werden. Genau diese Möglichkeit ist ein zentrales Element der technologischen Entwicklung. Sie zielt vermehrt auf Geräte, die sich per Datenübertragung nutzen oder steuern lassen - vom Smartphone über die Militärdrohne bis zum fahrerlosen Hubwagen im Logistikzentrum. Diese ortsunabhängige Vernetzung von Geräten und Daten über entsprechende Schnittstellen ist der entscheidende Schritt ins digitale Zeitalter.
Je mehr Daten durch Steuerungsprozesse entstehen, umso mehr Datenmengen müssen verarbeitet werden. Ursprünglich benötigten Unternehmen dafür eigene Server und komplexe Computernetzwerke. Seit der Entwicklung von Cloudsystemen gelingt es, diese Datenmengen an virtuelle Speicher auszulagern. Daraus erwächst eine bedeutende technologische Entlastung für die Betriebe.
Die technologischen Veränderungen setzen parallel einen gesellschaftlichen Prozess frei. Arbeitswelt, Politik, Medien, Finanzwelt und Alltagskultur durchlaufen einen grundsätzlichen Wandel. Es entstehen neue Möglichkeiten für die zwischenmenschliche Kooperation. Bisherige Handlungsspielräume erweitern sich dank digitaler Techniken. Die menschliche Gemeinschaft wird fähig, ihre Konzepte von Arbeit, Waren und Produkte wirtschaftlich effektiv zu individualisieren. Insofern beschreibt der Begriff Digitalisierung sowohl eine technische als auch kulturelle Wende der Menschheit.
Digitalisierung verändert Arbeit und Alltag
Was Digitalisierung konkret bedeutet, zeigt ein Beispiel aus der Smart-Home-Technologie: Eine Person kann ihr Haus verlassen und unabhängig vom Aufenthaltsort die Heiztemperatur im Wohnzimmer steuern. In einer digitalisierten Welt müssen sich Menschen nicht mehr zwingend an dem Ort aufhalten, wo ihre Handlung benötigt wird. Sogar auf die menschliche Hand lässt sich verzichten, wenn der Thermostat automatisiert gesteuert wird. Unverzichtbar ist nur die menschliche Entscheidung bezüglich Heiztemperatur und Uhrzeit. Und es braucht ein Smartphone, um diese Entscheidung als Dateninformation an die Heizanlage zu senden.
Digitaler Wandel in der Arbeitswelt
Viele zukünftige Berufsbilder könnten diesem Szenario aus dem Smart Living ähneln. Fachkräfte haben datengesteuerte Maschinen, Produktionsmengen und logistische Abläufe im Blick. Sie synchronisieren oder korrigieren Datenflüsse und Steuerungsbefehle. Auf der anderen Seite gibt es die Staplerfahrer, die vom fahrerlosen Hubwagen ersetzt werden. Viele Berufe müssen sich verändern - beispielsweise durch neue Kenntnisse, wie Bedienterminals funktionieren. Der schrittweise Prozess der Digitalisierung verändert die Arbeitswelt in einem kontinuierlichen Prozess.
Schon jetzt sind digitale Kommunikationsmittel wie Messenger, E-Mail und Videotelefonie in der Arbeitsorganisation längst nicht mehr wegzudenken. Immer mehr Datenmassen lassen sich verwalten, Unternehmensbereiche werden zunehmend vernetzt - beispielsweise mit ERP-Systemen (Enterprise Ressource Planning). Zusammenhänge aus Produktion, Einkauf, Lager und Vertrieb lassen sich damit transparenter überblicken, Prozesse können schneller abgewickelt werden. Ebenso verändern energieeffiziente Systeme zur digitalen Lichtsteuerung in Werkhallen oder Fertigungstechniken wie der 3D-Drucker die unternehmerischen Möglichkeiten. Onlinehandel und Onlinemarketing sind mittlerweile entscheidende Eckpfeiler für den Vertrieb.
Schon jetzt sind digitale Kommunikationsmittel wie Messenger, E-Mail und Videotelefonie in der Arbeitsorganisation längst nicht mehr wegzudenken. Immer mehr Datenmassen lassen sich verwalten, Unternehmensbereiche werden zunehmend vernetzt - beispielsweise mit ERP-Systemen (Enterprise Ressource Planning). Zusammenhänge aus Produktion, Einkauf, Lager und Vertrieb lassen sich damit transparenter überblicken, Prozesse können schneller abgewickelt werden. Ebenso verändern energieeffiziente Systeme zur digitalen Lichtsteuerung in Werkhallen oder Fertigungstechniken wie der 3D-Drucker die unternehmerischen Möglichkeiten. Onlinehandel und Onlinemarketing sind mittlerweile entscheidende Eckpfeiler für den Vertrieb.
Digitalisierung im Alltag
Diese Veränderungen betreffen in gleicher Weise den Alltag. Für Bankgeschäfte muss dank Online-Banking niemand mehr eine Filiale betreten. Die Suche nach dem passenden Busticket im Tarifnetz wird überflüssig. Bus und Smartphone tauschen ihre Daten miteinander aus. Der Ticketpreis wird je nach Fahrtweg automatisiert errechnet und vom Konto abgebucht. Physische Datenträger wie Disketten, CDs und DVDs sind von Cloudlösungen und Streamingdiensten ersetzt worden.
Sogar Lernen und Lehren entkoppelt sich von physischen Schulungsräumen. Dank moderner Videotechnik treffen Lehrkräfte und Schüler im virtuellen Klassenzimmer aufeinander. E-Learning erlaubt das Absolvieren von Kursen zu jedem beliebigen Zeitpunkt. Und die Entwicklung geht weiter. So praktisch das Internet ist: Es benötigt Zeit, sich am Smartphone oder PC beispielsweise eine Flugverbindung herauszusuchen. Finger und Augen müssen am Gerät sein. Das wird mit Siri und Alexa überflüssig. Solche Aufgaben übernehmen digitale Assistenten. Sie suchen nach Flugverbindungen und buchen Tickets direkt online. Während dessen kann der Mensch die Fenster putzen oder die Geschirrspülmaschine einräumen.
Sogar Lernen und Lehren entkoppelt sich von physischen Schulungsräumen. Dank moderner Videotechnik treffen Lehrkräfte und Schüler im virtuellen Klassenzimmer aufeinander. E-Learning erlaubt das Absolvieren von Kursen zu jedem beliebigen Zeitpunkt. Und die Entwicklung geht weiter. So praktisch das Internet ist: Es benötigt Zeit, sich am Smartphone oder PC beispielsweise eine Flugverbindung herauszusuchen. Finger und Augen müssen am Gerät sein. Das wird mit Siri und Alexa überflüssig. Solche Aufgaben übernehmen digitale Assistenten. Sie suchen nach Flugverbindungen und buchen Tickets direkt online. Während dessen kann der Mensch die Fenster putzen oder die Geschirrspülmaschine einräumen.
New Work – neue Qualitäten in der Arbeitswelt
Digitale Techniken haben neue Anregungen für freiheitliche, selbstbestimmte und ortsunabhängige Arbeit geschaffen. Diese innovativen Arbeitsmodelle werden unter dem Stichwort "New Work" zusammengefasst und rücken die positiven Möglichkeiten für das Arbeitsleben in den Vordergrund.
Bei Konzepten wie Networking und Co-Working steht die Nutzung von Synergieeffekten im Vordergrund. Vor allem Selbständige unterschiedlicher Branchen schließen sich zu Netzwerken zusammen oder nutzen gemeinsame Büroräume, um vom Know-how der Gruppen zu profitieren und sich wirtschaftliche Lasten zu teilen. Gründen sie Start-ups, sind die Mitspracherechte bei gemeinsamen Entscheidungen gleich verteilt. Dabei vertritt jede Person die Aufgaben der eigenen beruflichen Zuständigkeit. Aus dieser Holokratie hat sich ein genereller Trend zu flachen Hierarchien entwickelt - auch in etablierten Unternehmen.
Das Teilen von Ressourcen definiert Job-Sharing und Desk-Sharing. Vollzeitstellen und Schreibtischplätze werden gemeinsam besetzt und zu unterschiedlichen Zeiten genutzt. So entstehen flexiblere Organisationsformen. Dank Cloudlösungen gliedern Unternehmen firmenspezifische Tätigkeiten immer öfter ins Home-Office aus. Auch in Fernarbeit, der sogenannten Remote-Arbeit, werden vielfältige Leistungen erbracht - vom Marketing bis zur virtuellen Assistenz. Laptop und Internetanschluss reichen dafür aus. Solche Arbeitsformen gelingen nur bei gegenseitigem Vertrauen. Aus dieser Grundhaltung hat sich zusätzlich die Vertrauensarbeitszeit entwickelt. Vorgegeben wird nur noch die Aufgabenstellung für den vollen Arbeitstag. Wann und wie schnell der Arbeitnehmer diese Aufgaben erledigt, unterliegt seiner eigenen Organisation.
Durch diese Prozesse brechen starre Strukturen auf. Der durchgängige 8-Stunden-Tag mit Mittagspause muss nicht mehr die Norm sein. Die Arbeitszeit darf sich an Gegebenheiten des Lebens anpassen. Die Beziehungen zwischen Entscheider- und Mitarbeiterebene werden partnerschaftlicher. Mitarbeiter kooperieren stärker untereinander.
"New Work" geht mit dem Trend zur Wissensgesellschaft einher. Sozial-interaktive und kreativ-intelligente Kompetenzen gehören zu den wichtigen Schlüsselqualifikationen der Zukunft. Die neuen Arbeitsmodelle und flacheren Hierarchien drücken schon jetzt aus, wie wichtig diese individuellen Soft Skills für die Unternehmen sind.
Bei Konzepten wie Networking und Co-Working steht die Nutzung von Synergieeffekten im Vordergrund. Vor allem Selbständige unterschiedlicher Branchen schließen sich zu Netzwerken zusammen oder nutzen gemeinsame Büroräume, um vom Know-how der Gruppen zu profitieren und sich wirtschaftliche Lasten zu teilen. Gründen sie Start-ups, sind die Mitspracherechte bei gemeinsamen Entscheidungen gleich verteilt. Dabei vertritt jede Person die Aufgaben der eigenen beruflichen Zuständigkeit. Aus dieser Holokratie hat sich ein genereller Trend zu flachen Hierarchien entwickelt - auch in etablierten Unternehmen.
Das Teilen von Ressourcen definiert Job-Sharing und Desk-Sharing. Vollzeitstellen und Schreibtischplätze werden gemeinsam besetzt und zu unterschiedlichen Zeiten genutzt. So entstehen flexiblere Organisationsformen. Dank Cloudlösungen gliedern Unternehmen firmenspezifische Tätigkeiten immer öfter ins Home-Office aus. Auch in Fernarbeit, der sogenannten Remote-Arbeit, werden vielfältige Leistungen erbracht - vom Marketing bis zur virtuellen Assistenz. Laptop und Internetanschluss reichen dafür aus. Solche Arbeitsformen gelingen nur bei gegenseitigem Vertrauen. Aus dieser Grundhaltung hat sich zusätzlich die Vertrauensarbeitszeit entwickelt. Vorgegeben wird nur noch die Aufgabenstellung für den vollen Arbeitstag. Wann und wie schnell der Arbeitnehmer diese Aufgaben erledigt, unterliegt seiner eigenen Organisation.
Durch diese Prozesse brechen starre Strukturen auf. Der durchgängige 8-Stunden-Tag mit Mittagspause muss nicht mehr die Norm sein. Die Arbeitszeit darf sich an Gegebenheiten des Lebens anpassen. Die Beziehungen zwischen Entscheider- und Mitarbeiterebene werden partnerschaftlicher. Mitarbeiter kooperieren stärker untereinander.
"New Work" geht mit dem Trend zur Wissensgesellschaft einher. Sozial-interaktive und kreativ-intelligente Kompetenzen gehören zu den wichtigen Schlüsselqualifikationen der Zukunft. Die neuen Arbeitsmodelle und flacheren Hierarchien drücken schon jetzt aus, wie wichtig diese individuellen Soft Skills für die Unternehmen sind.
Chancen und Risiken für die Arbeitswelt
Die Vorteile der Digitalisierung liegen auf der Hand. Zunehmende Automatisierung, der Einsatz datengesteuerter Maschinen und die verbesserte Vernetzung von Unternehmensbereichen steigern Produktivität und Effizienz. Moderne Kommunikations- und digitale Vertriebskanäle erleichtern die Kontakte zu Kunden und Geschäftspartnern. Durch die Auswertung von Daten entsteht höhere Transparenz über die Abläufe in den Unternehmensbereichen. Flexible Arbeitsmodelle verbessern die betriebliche Organisation. Onlinehandel und individualisierbare Produkte schaffen neue Märkte.
Eine Studie des Instituts für Wirtschaftsforschung (Ifo) belegte 2017 außerdem, dass die Automatisierung zur Kostenverringerung in der Güterproduktion führt. Genau das bewirkt zugleich eine Stärkung des Arbeitsmarktes, der den Arbeitsplatzabbau durch automatisierte Produktion ausgleicht. Bislang zeichnet sich vor allem ab, dass primär Aufgaben mit Wiederholungscharakter von digitalen Technologien ersetzt werden. Das betrifft in der Regel nur bestimmte Tätigkeitsbereiche innerhalb eines Berufsbildes. Interaktive Aufgaben lassen sich schwer bis gar nicht von Steuerungstechnologien ersetzen und bleiben die Domäne des menschlichen Mitarbeiters. Deshalb geht es zum größten Teil um einen Wandel der Berufsbilder. Hier tragen Arbeitgeber eine wichtige Verantwortung, um den Angestellten mit Hilfe von Umschulungen und Weiterbildungen den Weg in diese Veränderungen zu ebnen.
Ob Arbeitgeber oder Arbeitnehmer: Die entscheidenden Aufgaben bestehen darin, aus Erfahrungen zu lernen. Es gilt, den Wandel in der Arbeitswelt so zu gestalten, dass die wichtigen Aspekte von Gesundheit und Lebensqualität im Blick bleiben. Erste Statistiken aus dem Corona-Lockdown weisen darauf hin, dass ca. 41% der Arbeitnehmer im Home-Office Überstunden gemacht haben. Dazu gesellt sich die Schwierigkeit, Arbeit und Freizeit organisatorisch klar zu trennen. Hier fehlt es oft noch an Erfahrungswerten mit den neuen Arbeitsmodellen. Wie hoch sollte das Arbeitspensum sein? Wie sehen effiziente Arbeitstechniken im Home-Office aus? Alle Beteiligten sind gefordert, diese Problembereiche bewusst zu gestalten und passende Rahmenbedingungen zu schaffen.
Für Unternehmen geht die Digitalisierung mit Investitionen einher. Dabei liegen oft Steine auf dem Weg. Das gilt beispielsweise für den Netzausbau, dessen Tempo regional sehr unterschiedlich verläuft. Unsicherheiten bestehen auch beim Einsatz passender Software-Lösungen. Die schnelle Weiterentwicklung digitaler Technologien macht exakte Planungen oft unwägbar. Wann muss die Technik ersetzt werden und welche Kosten kommen auf das Unternehmen genau zu? Hier liegen Risiken, die Mut erfordern.
Eine Studie des Instituts für Wirtschaftsforschung (Ifo) belegte 2017 außerdem, dass die Automatisierung zur Kostenverringerung in der Güterproduktion führt. Genau das bewirkt zugleich eine Stärkung des Arbeitsmarktes, der den Arbeitsplatzabbau durch automatisierte Produktion ausgleicht. Bislang zeichnet sich vor allem ab, dass primär Aufgaben mit Wiederholungscharakter von digitalen Technologien ersetzt werden. Das betrifft in der Regel nur bestimmte Tätigkeitsbereiche innerhalb eines Berufsbildes. Interaktive Aufgaben lassen sich schwer bis gar nicht von Steuerungstechnologien ersetzen und bleiben die Domäne des menschlichen Mitarbeiters. Deshalb geht es zum größten Teil um einen Wandel der Berufsbilder. Hier tragen Arbeitgeber eine wichtige Verantwortung, um den Angestellten mit Hilfe von Umschulungen und Weiterbildungen den Weg in diese Veränderungen zu ebnen.
Ob Arbeitgeber oder Arbeitnehmer: Die entscheidenden Aufgaben bestehen darin, aus Erfahrungen zu lernen. Es gilt, den Wandel in der Arbeitswelt so zu gestalten, dass die wichtigen Aspekte von Gesundheit und Lebensqualität im Blick bleiben. Erste Statistiken aus dem Corona-Lockdown weisen darauf hin, dass ca. 41% der Arbeitnehmer im Home-Office Überstunden gemacht haben. Dazu gesellt sich die Schwierigkeit, Arbeit und Freizeit organisatorisch klar zu trennen. Hier fehlt es oft noch an Erfahrungswerten mit den neuen Arbeitsmodellen. Wie hoch sollte das Arbeitspensum sein? Wie sehen effiziente Arbeitstechniken im Home-Office aus? Alle Beteiligten sind gefordert, diese Problembereiche bewusst zu gestalten und passende Rahmenbedingungen zu schaffen.
Für Unternehmen geht die Digitalisierung mit Investitionen einher. Dabei liegen oft Steine auf dem Weg. Das gilt beispielsweise für den Netzausbau, dessen Tempo regional sehr unterschiedlich verläuft. Unsicherheiten bestehen auch beim Einsatz passender Software-Lösungen. Die schnelle Weiterentwicklung digitaler Technologien macht exakte Planungen oft unwägbar. Wann muss die Technik ersetzt werden und welche Kosten kommen auf das Unternehmen genau zu? Hier liegen Risiken, die Mut erfordern.
Wie Unternehmen die Chancen optimal nutzen
Die Digitalisierung hat eine Fülle von Online-Kanälen geschaffen, die einen direkten Kontakt zur gewünschten Zielgruppe ermöglicht. Eine eigene Webpräsenz ist unabdingbar. Wichtig sind außerdem Marketing-Maßnahmen in diversen Online-Medien und Blogs. Vor allem die Social Media Kanäle gewinnen immer größere Bedeutung. Bei richtiger Nutzung erschließen sie neue Kundengruppen und dienen zugleich der Kundenbindung. Produktsuche, Kaufabschlüsse und der Aufbau von Geschäftsbeziehungen erfolgen längst maßgeblich über das Internet. Eine durchdachte Onlinemarketing-Strategie gehört deshalb zu den Eckpfeilern für eine erfolgreiche Marktpositionierung.
Der Digitalisierungsprozess vollzieht sich schrittweise. Jedes Unternehmen geht einen eigenen Weg. Insgesamt überwiegen die Vorteile gegenüber den Nachteilen. Deshalb ist die Zukunftsfähigkeit der Betriebe an den Mut gekoppelt, diese Chancen zu ergreifen.
Ebenso gilt das für die Personalsuche. Neue Mitarbeiter zu finden, gelingt oft effektiver über Social Media Kanäle als über klassische Stellenausschreibungen. Konzepte des New Work, Offenheit für digitale Kanäle und Social-Media-Kommunikation sind wichtige Faktoren, um eine langfristige Mitarbeiterbindung zu erreichen. Es geht dabei um mehr als effiziente Arbeitsorganisation. Es geht um einen Mentalitätsumbruch. Das hat durchaus praktische Gründe. Der Einsatz moderner Online-Kanäle und digitaler Betriebslösungen bietet Mitarbeitern die Chancen, sich beruflich weiterzuentwickeln und am Puls der Zeit zu bleiben. Diese Chancen braucht es, damit sich Fachkräfte dauerhaft für ein Unternehmen entscheiden.
Neben Kunden- und Mitarbeitergewinnung steht jedoch ein zentraler Punkt im Fokus: Das sind Produktivitätssteigerung und effizientere Betriebsorganisation. Digitale Lösungen schaffen:
- Kürzere Kommunikationswege
- Effektivere Arbeitsabläufe durch Automatisierung und Vernetzung
- langfristige Kostensenkung in der Produktion
- mehr Transparenz bezüglich der einzelnen Unternehmensbereiche
- Senkung von Betriebskosten durch digitale Systemlösungen (bei Lohnabrechnungen, Energiekosten etc.).
Der Digitalisierungsprozess vollzieht sich schrittweise. Jedes Unternehmen geht einen eigenen Weg. Insgesamt überwiegen die Vorteile gegenüber den Nachteilen. Deshalb ist die Zukunftsfähigkeit der Betriebe an den Mut gekoppelt, diese Chancen zu ergreifen.
Fazit
Digitalisierung verwandelt Arbeitswelt und Alltag. Das erfordert Veränderungsbereitschaft von Betrieben und Angestellten. Im Ergebnis steigert sie Effizienz und Produktivität. Neue Arbeitskonzepte sorgen für mehr Flexibilität und Selbstbestimmung. Das stärkt die Unternehmenskultur sowie die allgemeine Lebensqualität - wenn die Chancen sachgerecht ergriffen werden.
