Kawentsmann
Echtes Handwerk aus Holz und Stahl
Kawentsmann
Kawentsmann Echtes Handwerk aus Holz und Stahl
Ein individueller Tisch für das Familien-Esszimmer, eine maßgeschneiderte Massivholz-Küche oder ein gesamtes Gastro-Design. Das familiengeführte Unternehmen hat sich seit 2016 über Münsters Grenzen hinaus einen Namen mit Wiedererkennungswert gemacht. Das Kawentsmann-Ziel: traditionelles Handwerk mit modernem Charakter.
Der Ursprung des Ganzen war ein Besprechungstisch für die Familie, der dem Erfolg seinen Namen gab. Denn der Begriff Kawentsmann steht im Münsterland für eine besonders große und wuchtige Erscheinung, und genau das war dieser Tisch. „Eigentlich ist ein Tisch ein so banales Produkt und der Reiz daran, daraus etwas ganz Besonderes zu machen, macht wirklich Spaß und hält bis heute an“, erklärt Max Bayer-Eynck, der damals gemeinsam mit seiner großen Schwester Lisa das Unternehmen gründete und es heute mit seiner kleinen Schwester Greta führt.
Vom Putenstall zum Erfolgsprodukt
„Ganz am Anfang hatte ich einen Trecker und einen Putenstall“, erzählt Max lachend von den Anfängen des Unternehmens. Der ehemalige Putenstall ist bis heute die Produktionsstätte aller „Kawentsmänner“ in Nottuln. Als Junge vom Land hatte der Gründer Max schon immer mit Holz zu tun und schnell seine Leidenschaft für verschiedene Materialien entdeckt. „Überall waren offene Holzwerkstätten, wo mal ein Hammer oder eine Stichsäge lag. Damals konnte man einfach so loslegen“, erinnert er sich zurück. Der Vorschlag seines Vaters, eine Lehre zum Zimmermann zu machen, war für Max’ Werdegang wohl maßgeblich verantwortlich. Es folgten ein Meister sowie der Bachelor und Master in Wirtschaftsingenieurwesen. Noch während des Masters machte er sich aufgrund des Erfolgs des ersten Tisches mit der Möbelmanufaktur und Designstücken selbstständig. Aus individuell angefertigten Einzelstücken (die bis heute geblieben sind) wurden Großprojekte und ganze Serien. Seine Liebe zu Holz ist groß: Selbst kleinste Holzreste werden weiterverarbeitet und finden in kreativen Produkten ein zweites Leben. „An qualitativen Holz-Produkten hat man Jahrzehnte lang Spaß und diese Langlebigkeit wiederum ist unfassbar nachhaltig“, ergänzt er.
Showroom, Shop und Office
Kawentsmann ist an drei Standorten im Münsterland zu finden: eine Holzwerkstatt in Stevern, eine Metallwerkstatt in Nottuln und das Kawentshaus im Herzen von Münsters Innenstadt. In der historischen Marievengasse, die die Königsstraße mit der Ludgeristraße verbindet, treffen wir Max im 2020 eröffneten Kawentshaus, in dem Showroom, Shop und Office auf vier Etagen vereint werden. Ein schmales aber hoch gebautes, ehemaliges Wohnhaus, welches von außen nicht erahnen lässt, was es im Inneren so alles bietet. Die gläserne Eingangstür wirft die Besucher direkt ins Geschehen: Möbel und Holzprodukte werden hier mit knalligen Accessoires und Kunstwerken kombiniert. Man fühlt sich nicht gerade wie in einem Showroom, sondern als würde man in einem stylischen Wohn- und Essraum stehen, um es sich gleich gemütlich zu machen. „Wir wollen direkt zeigen, was alles so möglich ist“, erklärt Max, der während der ersten Fotos mit ein paar Handgriffen noch schnell ein Bild an die Wand hängt. „Soll ja auch alles schön aussehen“, lacht er und erklärt, dass er sich auch für das Kunstgeschehen in Münster interessiert und den Showroom auch gerne für Ausstellungen oder Events nutzt.
Kreativer Wohnhaus-Flair
Eine urige, steile Holztreppe führt mitten im Showroom hoch in die nächsten Etagen. Das Kawentsmann-Team hat es geschafft, das Flair eines Wohnhauses mit einem Office-Charakter zu kombinieren. Das Herzstück des Kawentshauses bildet die helle, maßgefertigte Küche aus massivem Eichenholz mit dem großen Ess- und Besprechungstisch. Das Highlight: der direkte Zugang zu einer ruhigen Dachterrasse. Mit einem kleinen Flur verbunden liegt direkt gegenüber ein kreativer Büroraum. Und diese moderne Arbeitsplatz-Kombi funktioniert erstaunlich gut. „Ich bin ehrlich gesagt kein Fan von Home Office oder Desksharing, sondern von einem Ort, an dem der Vibe und die Umgebung so stimmt, dass jeder gerne vor Ort ist und seinen eigenen Bereich hat“, erklärt Max das Konzept. Ein minimalistisches und funktionales Design, welches durch die erhaltenen Aspekte eines Wohnhauses dennoch gemütlich und modern geblieben ist.
Vom Putenstall zum Erfolgsprodukt
„Ganz am Anfang hatte ich einen Trecker und einen Putenstall“, erzählt Max lachend von den Anfängen des Unternehmens. Der ehemalige Putenstall ist bis heute die Produktionsstätte aller „Kawentsmänner“ in Nottuln. Als Junge vom Land hatte der Gründer Max schon immer mit Holz zu tun und schnell seine Leidenschaft für verschiedene Materialien entdeckt. „Überall waren offene Holzwerkstätten, wo mal ein Hammer oder eine Stichsäge lag. Damals konnte man einfach so loslegen“, erinnert er sich zurück. Der Vorschlag seines Vaters, eine Lehre zum Zimmermann zu machen, war für Max’ Werdegang wohl maßgeblich verantwortlich. Es folgten ein Meister sowie der Bachelor und Master in Wirtschaftsingenieurwesen. Noch während des Masters machte er sich aufgrund des Erfolgs des ersten Tisches mit der Möbelmanufaktur und Designstücken selbstständig. Aus individuell angefertigten Einzelstücken (die bis heute geblieben sind) wurden Großprojekte und ganze Serien. Seine Liebe zu Holz ist groß: Selbst kleinste Holzreste werden weiterverarbeitet und finden in kreativen Produkten ein zweites Leben. „An qualitativen Holz-Produkten hat man Jahrzehnte lang Spaß und diese Langlebigkeit wiederum ist unfassbar nachhaltig“, ergänzt er.
Showroom, Shop und Office
Kawentsmann ist an drei Standorten im Münsterland zu finden: eine Holzwerkstatt in Stevern, eine Metallwerkstatt in Nottuln und das Kawentshaus im Herzen von Münsters Innenstadt. In der historischen Marievengasse, die die Königsstraße mit der Ludgeristraße verbindet, treffen wir Max im 2020 eröffneten Kawentshaus, in dem Showroom, Shop und Office auf vier Etagen vereint werden. Ein schmales aber hoch gebautes, ehemaliges Wohnhaus, welches von außen nicht erahnen lässt, was es im Inneren so alles bietet. Die gläserne Eingangstür wirft die Besucher direkt ins Geschehen: Möbel und Holzprodukte werden hier mit knalligen Accessoires und Kunstwerken kombiniert. Man fühlt sich nicht gerade wie in einem Showroom, sondern als würde man in einem stylischen Wohn- und Essraum stehen, um es sich gleich gemütlich zu machen. „Wir wollen direkt zeigen, was alles so möglich ist“, erklärt Max, der während der ersten Fotos mit ein paar Handgriffen noch schnell ein Bild an die Wand hängt. „Soll ja auch alles schön aussehen“, lacht er und erklärt, dass er sich auch für das Kunstgeschehen in Münster interessiert und den Showroom auch gerne für Ausstellungen oder Events nutzt.
Kreativer Wohnhaus-Flair
Eine urige, steile Holztreppe führt mitten im Showroom hoch in die nächsten Etagen. Das Kawentsmann-Team hat es geschafft, das Flair eines Wohnhauses mit einem Office-Charakter zu kombinieren. Das Herzstück des Kawentshauses bildet die helle, maßgefertigte Küche aus massivem Eichenholz mit dem großen Ess- und Besprechungstisch. Das Highlight: der direkte Zugang zu einer ruhigen Dachterrasse. Mit einem kleinen Flur verbunden liegt direkt gegenüber ein kreativer Büroraum. Und diese moderne Arbeitsplatz-Kombi funktioniert erstaunlich gut. „Ich bin ehrlich gesagt kein Fan von Home Office oder Desksharing, sondern von einem Ort, an dem der Vibe und die Umgebung so stimmt, dass jeder gerne vor Ort ist und seinen eigenen Bereich hat“, erklärt Max das Konzept. Ein minimalistisches und funktionales Design, welches durch die erhaltenen Aspekte eines Wohnhauses dennoch gemütlich und modern geblieben ist.
Allrounder-Arbeitsplatz
Zum 110 m2 großen Kawentshaus kamen die Geschwister mehr oder weniger durch Zufall: „Meine Schwester Lisa, die leider verstorben ist, wurde durch einen Freund auf das Kawentshaus aufmerksam. Wir suchten zentrale Räume, in denen sich unser Showroom mit dem Office verbinden lässt. Das Haus sah damals sehr wild und ziemlich runtergerockt aus, wir haben alles kernsaniert“, erzählt der gelernte Zimmermann. Die drei Geschwister verfolgten tatkräftig die gemeinsame Vision. Greta und Max führen diesen Gedanken heute und in Zukunft weiter fort. „Der Standort macht uns als Arbeitgeber natürlich viel attraktiver, wenn junge Leute nicht nach Nottuln ins Büro fahren müssen“, freut sich Max, der zwischen den verschiedenen Standorten und Außenterminen bei Kunden pendelt. Von den rund 27 Mitarbeitenden sitzen 6 Teammitglieder im Kawentshaus, der Rest verteilt sich auf die Produktionsstandorte. Einer der Büroräume wird sogar an eine Firma vermietet, die sich um Objekteinrichtung kümmert. „Es ist cool, auch mal andere Leute im Haus zu haben und deren Kunden und Ideen mitzubekommen“, erzählt Max, der aufgrund des Wachstums jedoch nicht weiß, wie lange sie diesen Raum entbehren können.
Erfolgreiches Gastro-Design
Auf dem Weg in die nächste Etage blickt er im Vorbeigehen auf den Desktop seiner Design-Mitarbeiterin und kann sich einen kurzen Arbeitsaustausch nicht verkneifen: „Das müssen wir gleich direkt rausschicken, damit die die Platten fräsen können. Alle drei aus grünem Mamor und lieber ein bisschen größer.“ Bei dem Projekt geht es um einen der aktuell größten Kawentsmann-Kunden: 60 seconds to napoli. Bereits 14 Restaurants der beliebten Pizza-Kette hat das Münsteraner Unternehmen ausgestattet. „Ich bin auf alle Projekte stolz, die wir machen, aber das, was wir mit 60 seconds to napoli geschafft haben, ist schon beeindruckend. Wir sind quasi mit deren Expansion in Deutschland mit gewachsen“, erzählt der Gründer voller Leidenschaft. Im Fokus des Gastro-Designs steht die Kombination aus Formen, Farben und Materialien. Von der Planung, über die Fertigung bis zur Montage steht das Kawentsmann-Team seinen Kunden dabei zur Seite. Auch Teile der Einrichtung des Café FYAL sowie des inklusiven Café Konzepts 1648 oder auch die gesamte Planung der Après-Ski-Kneipe Lawine stammen aus der Kawentsmann-Feder. Nicht zu vergessen: Auch Office- und Store-Designs stehen hier auf der Tagesordnung.
„Nie wieder arbeiten!“
Ganz oben – quasi über der Königspassage – thront in der Dachgaube des Hauses ein ganz besonderes Büro. Hier hat sich Max’ Schwester Greta, die für Marketing und Social Media verantwortlich ist, einen gemütlichen und stylischen Arbeitsplatz geschaffen, der besonders ruhig ist. „Ich glaube, ich werde hier manchmal betriebsblind, wie schön es eigentlich ist“, lacht Greta. Wenn ihr Büro von Besuchern bestaunt wird, fällt ihr das immer wieder auf. Für Greta und Max ist Work-Life-Balance besonders wichtig, da ist dann auch wirklich Feierabend, wenn Feierabend ist. „Oder in der Mittagspause mal in Ruhe durch die Stadt schlendern oder über die Promenade joggen“, ergänzt Max. Und obwohl der zweifache Familienvater direkt auf dem Hof nahe einer der beiden Produktionsstätten wohnt, zieht er auch dort eine klare Grenze zwischen Arbeit und Privatleben. „Mach dein Hobby zum Beruf und du musst nie wieder arbeiten. Für mich fühlt sich das, was ich mache, nicht wie Arbeit an“, verrät Max. Inspirationen sammeln er und das Team gerne auswärts. „Greta sucht uns immer spezielle Design-Hotels oder trendige Restaurants aus. Zu schauen, was andere so machen und was gerade beliebt ist, inspiriert immer“, erklärt Max. Dennoch bleibt das Kawentsmann-Team seinem einzigartigen Stil sowohl in den Produkten als auch in der Gestaltung der Büro- und Arbeitsräume treu.
Zum 110 m2 großen Kawentshaus kamen die Geschwister mehr oder weniger durch Zufall: „Meine Schwester Lisa, die leider verstorben ist, wurde durch einen Freund auf das Kawentshaus aufmerksam. Wir suchten zentrale Räume, in denen sich unser Showroom mit dem Office verbinden lässt. Das Haus sah damals sehr wild und ziemlich runtergerockt aus, wir haben alles kernsaniert“, erzählt der gelernte Zimmermann. Die drei Geschwister verfolgten tatkräftig die gemeinsame Vision. Greta und Max führen diesen Gedanken heute und in Zukunft weiter fort. „Der Standort macht uns als Arbeitgeber natürlich viel attraktiver, wenn junge Leute nicht nach Nottuln ins Büro fahren müssen“, freut sich Max, der zwischen den verschiedenen Standorten und Außenterminen bei Kunden pendelt. Von den rund 27 Mitarbeitenden sitzen 6 Teammitglieder im Kawentshaus, der Rest verteilt sich auf die Produktionsstandorte. Einer der Büroräume wird sogar an eine Firma vermietet, die sich um Objekteinrichtung kümmert. „Es ist cool, auch mal andere Leute im Haus zu haben und deren Kunden und Ideen mitzubekommen“, erzählt Max, der aufgrund des Wachstums jedoch nicht weiß, wie lange sie diesen Raum entbehren können.
Erfolgreiches Gastro-Design
Auf dem Weg in die nächste Etage blickt er im Vorbeigehen auf den Desktop seiner Design-Mitarbeiterin und kann sich einen kurzen Arbeitsaustausch nicht verkneifen: „Das müssen wir gleich direkt rausschicken, damit die die Platten fräsen können. Alle drei aus grünem Mamor und lieber ein bisschen größer.“ Bei dem Projekt geht es um einen der aktuell größten Kawentsmann-Kunden: 60 seconds to napoli. Bereits 14 Restaurants der beliebten Pizza-Kette hat das Münsteraner Unternehmen ausgestattet. „Ich bin auf alle Projekte stolz, die wir machen, aber das, was wir mit 60 seconds to napoli geschafft haben, ist schon beeindruckend. Wir sind quasi mit deren Expansion in Deutschland mit gewachsen“, erzählt der Gründer voller Leidenschaft. Im Fokus des Gastro-Designs steht die Kombination aus Formen, Farben und Materialien. Von der Planung, über die Fertigung bis zur Montage steht das Kawentsmann-Team seinen Kunden dabei zur Seite. Auch Teile der Einrichtung des Café FYAL sowie des inklusiven Café Konzepts 1648 oder auch die gesamte Planung der Après-Ski-Kneipe Lawine stammen aus der Kawentsmann-Feder. Nicht zu vergessen: Auch Office- und Store-Designs stehen hier auf der Tagesordnung.
„Nie wieder arbeiten!“
Ganz oben – quasi über der Königspassage – thront in der Dachgaube des Hauses ein ganz besonderes Büro. Hier hat sich Max’ Schwester Greta, die für Marketing und Social Media verantwortlich ist, einen gemütlichen und stylischen Arbeitsplatz geschaffen, der besonders ruhig ist. „Ich glaube, ich werde hier manchmal betriebsblind, wie schön es eigentlich ist“, lacht Greta. Wenn ihr Büro von Besuchern bestaunt wird, fällt ihr das immer wieder auf. Für Greta und Max ist Work-Life-Balance besonders wichtig, da ist dann auch wirklich Feierabend, wenn Feierabend ist. „Oder in der Mittagspause mal in Ruhe durch die Stadt schlendern oder über die Promenade joggen“, ergänzt Max. Und obwohl der zweifache Familienvater direkt auf dem Hof nahe einer der beiden Produktionsstätten wohnt, zieht er auch dort eine klare Grenze zwischen Arbeit und Privatleben. „Mach dein Hobby zum Beruf und du musst nie wieder arbeiten. Für mich fühlt sich das, was ich mache, nicht wie Arbeit an“, verrät Max. Inspirationen sammeln er und das Team gerne auswärts. „Greta sucht uns immer spezielle Design-Hotels oder trendige Restaurants aus. Zu schauen, was andere so machen und was gerade beliebt ist, inspiriert immer“, erklärt Max. Dennoch bleibt das Kawentsmann-Team seinem einzigartigen Stil sowohl in den Produkten als auch in der Gestaltung der Büro- und Arbeitsräume treu.
Der Artikel ist in der „Gewerbeimmobilie aktuell“, Ausgabe 24 von September 2024, erschienen. Wir bedanken uns bei Max Bayer-Eynck und seinem Team für den Artikel. Mehr Infos über Kawentsmann finden Sie auf der Website: https://kawentsmann.de
Das Kawentshaus im Herzen Münsters vereint Showroom, Shop und Office, wo das Unternehmen Kunden mit der Beratung und Planung ihres Vorhabens unterstützt. Die Fertigung liegt im Stevertal und in Nottuln. Dort befinden sich die eigene Tischlerei und Schloßerei.



