Keukenbrink
Eine neue Ära: Produktionsvielfalt statt Brötchenwagen
Keukenbrink
Eine neue Ära: Produktionsvielfalt statt Brötchenwagen
Keukenbrink – das sind doch die Brötchenwagen, die durch die Gewerbegebiete fahren? Ja, das sind sie – oder besser: das waren sie.
Über Jahrzehnte haben die ikonischen Foodtrucks viele Menschen durch den Morgen begleitet und für den Duft frisch gebackener Brötchen gesorgt. Für viele Münsterländer war das Frühstück aus den Keukenbrink-Wagen längst ein Ritual. Doch nun bricht eine neue Ära an.
Keukenbrink verändert sich – nicht aus Mangel an Tradition, sondern aus dem Wunsch heraus, in die Zukunft zu blicken. Was nur wenige wissen: Keukenbrink hat sich bereits über die letzten Jahre weit über die Foodtrucks hinaus entwickelt. Hinter dem Unternehmen steht heute eine hochmoderne Produktionswelt, in der täglich mit Leidenschaft und Kreativität außergewöhnliche Produkte entstehen. Und zwar für das hauseigene Catering, aber auch für Supermärkte, Restaurants, Tankstellen und ganze Ketten. Mit dem Generationenwechsel und der neuen Führungsriege begann vor einigen Jahren Keukenbrinks Metamorphose. Wir durften einen Blick auf das Geheimrezept des neu gewordenen Traditionsunternehmens werfen.
Über Jahrzehnte haben die ikonischen Foodtrucks viele Menschen durch den Morgen begleitet und für den Duft frisch gebackener Brötchen gesorgt. Für viele Münsterländer war das Frühstück aus den Keukenbrink-Wagen längst ein Ritual. Doch nun bricht eine neue Ära an.
Keukenbrink verändert sich – nicht aus Mangel an Tradition, sondern aus dem Wunsch heraus, in die Zukunft zu blicken. Was nur wenige wissen: Keukenbrink hat sich bereits über die letzten Jahre weit über die Foodtrucks hinaus entwickelt. Hinter dem Unternehmen steht heute eine hochmoderne Produktionswelt, in der täglich mit Leidenschaft und Kreativität außergewöhnliche Produkte entstehen. Und zwar für das hauseigene Catering, aber auch für Supermärkte, Restaurants, Tankstellen und ganze Ketten. Mit dem Generationenwechsel und der neuen Führungsriege begann vor einigen Jahren Keukenbrinks Metamorphose. Wir durften einen Blick auf das Geheimrezept des neu gewordenen Traditionsunternehmens werfen.
Keukenbrink 2.0: Vom Milchwagen zur Großproduktion
Wo Anton Keukenbrink 1930 noch mit Handkanne und Kutschwagen Milch in Nordwalde verteilte, hat sich Keukenbrink über die Jahre mit seinen kultigen Foodtrucks einen Namen gemacht. Nun schlägt Keukenbrink das nächste Kapitel auf und die Verkaufswagen verschwinden aus Münsters Landschaft. Doch ihr Erbe bleibt, denn das Unternehmen hat sich in den letzten Jahren weiterentwickelt. Mit einem Rebranding und Generationenwechsel ist eine neue Ära unter neuer Geschäftsleitung angebrochen. Keukenbrink wird seinen Fokus zukünftig auf die Lebensmittelproduktion sowie das Catering für Unternehmen und Tagungen legen.
Frischen Ruhrgebiets-Charme bringen dabei die beiden Köpfe der Geschäftsleitung – Bochumer Benni Schmidt und Recklinghausener Thomas Block – mit ins Unternehmen. Doch trotz neuer Gesichter wird auch die familiäre DNA mit der „jungen“ Keukenbrink-Generation weitergeführt: durch die Geschwister Sonja Keukenbrink und Rene Berkemeyer. Sonja erklärt die Entwicklung: „Jede Generation hat etwas eigenes geschaffen – und jede neue Generation nimmt etwas vom Geschaffenen und bringt wieder etwas Neues mit ein.“
Man mixe Handwerkstradition, Leidenschaft und Innovation – et voilà: Keukenbrink ist zur vielseitigen Manufaktur geworden. „Die Arbeit hier macht so einen großen Spaß – ich glaube, deshalb brennen wir auch so dafür“, erklärt Benni. Für den gelernten Koch und seinen Partner Thomas, der das Metzgereihandwerk gelernt hat, war immer klar: Das Unternehmen darf seine Ursprünge nie vergessen, aber es muss auch in die Zukunft blicken – in eine Zukunft, in der Keukenbrink mit kreativer Lebensmittelproduktion und Catering neue Maßstäbe setzt. Was das bedeutet, haben wir bei unserem Blick hinter die neu gestalteten Kulissen erfahren.
Produktionsleidenschaft, die man schmeckt
Begrüßt werden wir mit einem fröhlichen „Moin!“ von Geschäftsführer Benni, der – trotz langer Nacht – voller Energie und gut gelaunt durch die Hallen führt. „Gestern Abend rief mich ein Kunde an, der heute spontan auf eine Messe fährt: Er hat Sandwichmuster, vegan und nicht-vegan, bestellt; die habe ich heute Morgen noch gemacht.“ Für den frischgebackenen Zwillingsvater und Besitzer eines pubertierenden Hundes ist es selbstverständlich, auch in stressigen Situationen selbst mitanzupacken: „Dann delegierst du das auch nicht; am Ende des Tages haben unsere Leute volle Produktionspläne und viel zu tun. Ich mache solche spontanen Aufträge dann einfach selbst.“
Hinter den Türen von Keukenbrinks Produktionshallen knurrt schnell der Magen: Es duftet nach frischen Brötchen, deftiger Lauch-Suppe und feinen Schmoraromen. Tonnenweise hochwertige Produkte, von veganen Soßen bis zu fein abgeschmeckten Salaten und Spezialitäten, entstehen hier täglich. Ein besonderes Highlight: die Herstellung eigener Produkte von Grund auf. „Wir produzieren zum Beispiel Hackfleisch selbst, indem wir große Fleischstücke wolfen und weiterverarbeiten“, erklärt Benni, während er uns gegen das Magenknurren eine handgemachte saftige Frikadelle reicht. Auch vegane, industriezucker- oder glutenfreie Alternativen wie Mayonnaise, Chutneys und Spezialsoßen sind ein Steckenpferd von Keukenbrink. „Wir produzieren mittlerweile alles selber – Sweet Chilis, Ketchup, Senf, Remoulade. Einfach, weil wir es besser können“, lacht der Geschäftsführer und zeigt uns den hauseigenen Ketchup, der genau so schmeckt wie der Marktführer – nur viel weniger Zucker innehat. Und damit liegt er goldrichtig, denn Supermärkte, Raststellen und bekannte Restaurants beziehen ihre veganen Leberkäsbrötchen, den industriezuckerfreien Kaffeesirup und „hausgemachte“ Pastasoße bei Benni und seinem Team.
Geheimrezept Handwerk mit einer Prise Flexibilität
In den duftenden Hallen läuft alles nach einem gut geschmierten Plan. Wir werfen einen Blick in die Produktionslandschaft: Zutatenwagen, Fleischwolf, Vakuumierer, Pflanzenöl-Zapfanlage, Paletten-Auswicklungsmaschine – und stoppen bei einem metergroßen Ventilator, der die Hitze pasteurisierter Gläser herunterkühlt. „Wenn man öfter vor dem Venti arbeitet, sieht man so aus wie ich“, scherzt Benni und streicht über seinen glatten Kopf.
Lebensmittel sind mehr als nur Produkte – sie sind ein Handwerk, und das weiß man bei Keukenbrink. Deshalb setzt das Team auf das Know-how aus vielen handwerklichen Fachrichtungen: Metzger, Bäcker und Köche bringen ihre jeweilige Expertise ein. Das schmeckt man beim Bissen in Bennis geschenkte Hungernotfall-Frikadelle. Die Herangehensweise ist konsequent handwerklich: Zutaten präzise nach feinen Rezepturen wiegen, mischen und portionieren.
Die Produktionslinien werden je nach Bedarf aufgebaut und – und das ist das Stichwort – flexibel eingesetzt: „Wir haben hier eine Fläche, die bauen wir Tag für Tag so, wie wir es brauchen. Linie aufbauen, produzieren und Linie wieder abbauen. Fertig!“ Für jeden Auftrag wird individuell geplant, was der Produktion bei Keukenbrink eine außergewöhnliche Flexibilität verleiht. „Wir versuchen, es so flexibel wie möglich zu halten, damit wir diese Individualität bieten können – große Lebensmittelproduktionen gibt es schon genug“, weiß Benni und erzählt stolz weiter: „Manche Kunden sagen: ‚Das kann ich selber nicht produzieren und solche Produkte kriegst du auch nirgends gekauft.‘ Das hat bei uns wirklich Manufaktur-Charakter.“ Und den bestätigte jüngst auch sein Kumpel Frank Rosin, der mit ihm ein paar der Produkte verkostet hat: „Er hat probiert und meinte dann: ,Das bringt es auf den Punkt! Alles, was du hier isst, macht Bock auf mehr. Das ist bis zu Ende gewürzt, bis zu Ende gedacht‘“, weiß Benni noch.
Wo Anton Keukenbrink 1930 noch mit Handkanne und Kutschwagen Milch in Nordwalde verteilte, hat sich Keukenbrink über die Jahre mit seinen kultigen Foodtrucks einen Namen gemacht. Nun schlägt Keukenbrink das nächste Kapitel auf und die Verkaufswagen verschwinden aus Münsters Landschaft. Doch ihr Erbe bleibt, denn das Unternehmen hat sich in den letzten Jahren weiterentwickelt. Mit einem Rebranding und Generationenwechsel ist eine neue Ära unter neuer Geschäftsleitung angebrochen. Keukenbrink wird seinen Fokus zukünftig auf die Lebensmittelproduktion sowie das Catering für Unternehmen und Tagungen legen.
Frischen Ruhrgebiets-Charme bringen dabei die beiden Köpfe der Geschäftsleitung – Bochumer Benni Schmidt und Recklinghausener Thomas Block – mit ins Unternehmen. Doch trotz neuer Gesichter wird auch die familiäre DNA mit der „jungen“ Keukenbrink-Generation weitergeführt: durch die Geschwister Sonja Keukenbrink und Rene Berkemeyer. Sonja erklärt die Entwicklung: „Jede Generation hat etwas eigenes geschaffen – und jede neue Generation nimmt etwas vom Geschaffenen und bringt wieder etwas Neues mit ein.“
Man mixe Handwerkstradition, Leidenschaft und Innovation – et voilà: Keukenbrink ist zur vielseitigen Manufaktur geworden. „Die Arbeit hier macht so einen großen Spaß – ich glaube, deshalb brennen wir auch so dafür“, erklärt Benni. Für den gelernten Koch und seinen Partner Thomas, der das Metzgereihandwerk gelernt hat, war immer klar: Das Unternehmen darf seine Ursprünge nie vergessen, aber es muss auch in die Zukunft blicken – in eine Zukunft, in der Keukenbrink mit kreativer Lebensmittelproduktion und Catering neue Maßstäbe setzt. Was das bedeutet, haben wir bei unserem Blick hinter die neu gestalteten Kulissen erfahren.
Produktionsleidenschaft, die man schmeckt
Begrüßt werden wir mit einem fröhlichen „Moin!“ von Geschäftsführer Benni, der – trotz langer Nacht – voller Energie und gut gelaunt durch die Hallen führt. „Gestern Abend rief mich ein Kunde an, der heute spontan auf eine Messe fährt: Er hat Sandwichmuster, vegan und nicht-vegan, bestellt; die habe ich heute Morgen noch gemacht.“ Für den frischgebackenen Zwillingsvater und Besitzer eines pubertierenden Hundes ist es selbstverständlich, auch in stressigen Situationen selbst mitanzupacken: „Dann delegierst du das auch nicht; am Ende des Tages haben unsere Leute volle Produktionspläne und viel zu tun. Ich mache solche spontanen Aufträge dann einfach selbst.“
Hinter den Türen von Keukenbrinks Produktionshallen knurrt schnell der Magen: Es duftet nach frischen Brötchen, deftiger Lauch-Suppe und feinen Schmoraromen. Tonnenweise hochwertige Produkte, von veganen Soßen bis zu fein abgeschmeckten Salaten und Spezialitäten, entstehen hier täglich. Ein besonderes Highlight: die Herstellung eigener Produkte von Grund auf. „Wir produzieren zum Beispiel Hackfleisch selbst, indem wir große Fleischstücke wolfen und weiterverarbeiten“, erklärt Benni, während er uns gegen das Magenknurren eine handgemachte saftige Frikadelle reicht. Auch vegane, industriezucker- oder glutenfreie Alternativen wie Mayonnaise, Chutneys und Spezialsoßen sind ein Steckenpferd von Keukenbrink. „Wir produzieren mittlerweile alles selber – Sweet Chilis, Ketchup, Senf, Remoulade. Einfach, weil wir es besser können“, lacht der Geschäftsführer und zeigt uns den hauseigenen Ketchup, der genau so schmeckt wie der Marktführer – nur viel weniger Zucker innehat. Und damit liegt er goldrichtig, denn Supermärkte, Raststellen und bekannte Restaurants beziehen ihre veganen Leberkäsbrötchen, den industriezuckerfreien Kaffeesirup und „hausgemachte“ Pastasoße bei Benni und seinem Team.
Geheimrezept Handwerk mit einer Prise Flexibilität
In den duftenden Hallen läuft alles nach einem gut geschmierten Plan. Wir werfen einen Blick in die Produktionslandschaft: Zutatenwagen, Fleischwolf, Vakuumierer, Pflanzenöl-Zapfanlage, Paletten-Auswicklungsmaschine – und stoppen bei einem metergroßen Ventilator, der die Hitze pasteurisierter Gläser herunterkühlt. „Wenn man öfter vor dem Venti arbeitet, sieht man so aus wie ich“, scherzt Benni und streicht über seinen glatten Kopf.
Lebensmittel sind mehr als nur Produkte – sie sind ein Handwerk, und das weiß man bei Keukenbrink. Deshalb setzt das Team auf das Know-how aus vielen handwerklichen Fachrichtungen: Metzger, Bäcker und Köche bringen ihre jeweilige Expertise ein. Das schmeckt man beim Bissen in Bennis geschenkte Hungernotfall-Frikadelle. Die Herangehensweise ist konsequent handwerklich: Zutaten präzise nach feinen Rezepturen wiegen, mischen und portionieren.
Die Produktionslinien werden je nach Bedarf aufgebaut und – und das ist das Stichwort – flexibel eingesetzt: „Wir haben hier eine Fläche, die bauen wir Tag für Tag so, wie wir es brauchen. Linie aufbauen, produzieren und Linie wieder abbauen. Fertig!“ Für jeden Auftrag wird individuell geplant, was der Produktion bei Keukenbrink eine außergewöhnliche Flexibilität verleiht. „Wir versuchen, es so flexibel wie möglich zu halten, damit wir diese Individualität bieten können – große Lebensmittelproduktionen gibt es schon genug“, weiß Benni und erzählt stolz weiter: „Manche Kunden sagen: ‚Das kann ich selber nicht produzieren und solche Produkte kriegst du auch nirgends gekauft.‘ Das hat bei uns wirklich Manufaktur-Charakter.“ Und den bestätigte jüngst auch sein Kumpel Frank Rosin, der mit ihm ein paar der Produkte verkostet hat: „Er hat probiert und meinte dann: ,Das bringt es auf den Punkt! Alles, was du hier isst, macht Bock auf mehr. Das ist bis zu Ende gewürzt, bis zu Ende gedacht‘“, weiß Benni noch.
Die Mischung aus handwerklichem Know-how, der Leidenschaft für Lebensmittel, technologischer Präzision sowie flexiblen Produktionsmöglichkeiten macht die Keukenbrink-Produkte nicht nur besonders flexibel umsetzbar, sondern auch unverwechselbar: „Ich finde immer ganz wichtig, dass man Emotionen kreiert“, erzählt der gelernte Koch.
KB trifft den Geschmack seiner Kunden
Bei Keukenbrink versteht man sich nicht nur als Produzent, sondern auch als Partner seiner Kunden. Viele der Produkte entstehen in enger Zusammenarbeit mit Auftraggebern – ob es um die Rezeptur einer neuen „hausgemachten“ Soße oder die Entwicklung innovativer Sandwiches geht. „Ich sage unseren Kunden immer: ,Komm vorbei und wir gucken uns deine Rezepturen an und dann erarbeiten wir gemeinsam das Produkt‘“, erklärt Benni. Er liebt die Termine mit Kunden, die ihre Produkte verbessern oder entwickeln wollen: „Wir begegnen uns auf Augenhöhe. Wir treffen uns auch manchmal abends noch auf ein Bier – es ist ein cooles Miteinander und wir entwickeln gemeinsam Business.“ René ergänzt: „Das Schönste dabei sind die glücklichen Kunden; sie kommen mit einer Idee, man entwickelt zusammen Rezepte, macht Verkostungen und am Ende sieht man das fertige Ergebnis – diese Reise mitzugehen, das ist mein liebster Moment“, schwärmt er.
Diese Herangehensweise hat bereits zu beeindruckenden Projekten geführt: Sandwiches für die Deutsche Bahn, vegane Burger für Gastronomieketten oder individuelle Soßen für Supermärkte. Die Kombination aus Kreativität, Flexibilität und einem offenen Ohr macht Keukenbrink zu einem geschätzten Partner in der Lebensmittelbranche.
In Sachen Nachhaltigkeit denkt Keukenbrink weiter: Ob es um die Vermeidung von Lebensmittelverschwendung, die Verwendung hochwertiger Zutaten oder maßgeschneiderte Verpackungen geht – hier wird nichts dem Zufall überlassen. Ein Beispiel sind die nachhaltigen Zutaten, die in der Produktion verwendet werden: „Unser Thunfisch ist beispielsweise nicht nur qualitativ vernünftig, sondern auch nachhaltig gefangen – das sind so Kleinigkeiten, wo wir der Meinung sind: die machen einen Unterschied“, erklärt Benni. Auch auf maßgeschneiderte Verpackungen, die gleichzeitig praktisch für Logistik und Kunden sind und den Abfall reduzieren, wird großen Wert gelegt: „Denn es gibt nichts Schlimmeres, als logistisch Luft durch die Gegend zu fahren“, weiß der Geschäftsführer.
Die Foodtrucks – Ein Klassiker verabschiedet sich
Auch wenn es beim Anblick der riesigen Garage, dem Nachtlager der Foodtrucks, noch nicht ganz vorstellbar ist: Bald werden die Verkaufswagen nicht mehr losfahren. Wehmütig erzählt uns Benni, dass am 28. März der letzte Truck seine Route fahren wird: „Die Entscheidung war wirklich extrem schwer. Wir waren nächtelang wach und haben viele Möglichkeiten geprüft, um die Foodtrucks am Leben zu erhalten. Doch steigende Kosten und verändertes Kaufverhalten haben uns dazu gezwungen, unsere Foodtrucks einzustellen – auch wenn es mir im Herzen weh tut.“ Bis zur Entscheidung, den Hauptfokus auf Produktion und Catering zu legen, hat das Unternehmen einiges probiert. Mit Retourenlisten wurde versucht, die nicht verkaufte Ware weiterzuverkaufen und der Lebensmittelverschwendung vorzubeugen. „Wir haben versucht, alles was übrig ist, über Too Good to go zu verkaufen, dass wir zumindest den Wareneinsatz wieder raus haben und die Lebensmittel nicht wegschmeißen müssen“, erklärt Benni.
Wer sich bald mit knurrendem Magen auf dem leeren Büroparkplatz stehen sieht, kann aber getröstet werden. Seinen Fokus auf Business-Catering behält Keukenbrink bei und bringt auch zukünftig Spezialaufträge wie Brotplatten, warmes Catering oder Obstkörbe ins Office. Auf frisch produzierte Frikadellen, knackige Äpfel, belegte Brötchen und andere Leckereien im Büro oder bei Tagungen muss also auch zukünftig nicht verzichtet werden: „Auch wenn die Ära der Foodtrucks endet, bleibt unsere Leidenschaft für gutes Essen. Wer uns weiterhin treu bleiben will, kann sich auf spannende neue Genussmomente freuen – sei es durch unser Catering oder unsere Produkte, die bald an noch mehr Orten zu finden sein werden.“
Die Seele von Keukenbrink
Mit den Verkaufswagen verschwinden nicht nur vertraute Rituale aus der Münsterländer Gewerbelandschaft, sondern auch unzählige Begegnungen und Geschichten. „Wir wissen, dass unsere Entscheidung nicht nur unser Geschäftsmodell betrifft, sondern auch die Menschen, die es mit Leben gefüllt haben“, betont Benni und ergänzt: „Dieser Schritt ist nicht leicht – weder für unsere langjährigen Kunden noch für unsere Kolleginnen und Kollegen, die mit Herzblut über Jahre Keukenbrink auf die Straßen gebracht und mit ihrem Einsatz, ihrer Leidenschaft und ihrer Energie dazu beigetragen haben, Keukenbrink zu dem zu machen, was es heute ist.“ Diese Verbundenheit bleibt – auch wenn sich die Wege teilweise trennen. Die Erfahrung, Hingabe und Werte, die in den Foodtrucks gelebt wurden, sind tief in der DNA von Keukenbrink verankert und bleiben weiter als Seele des Unternehmens bestehen. Ob auf der Straße, in der Produktion oder hinter den Kulissen – jeder Einzelne hat das Unternehmen geprägt.
„Lebensmittel, Lebensmittelproduktion und dieses ganze Thema ist und bleibt halt eben ein Herzensthema und das macht uns aus“, sagt Benni. „Wir brennen dafür und werden diesen neuen Weg mit genauso viel Leidenschaft gehen wie bisher“, erklärt Benni und begleitet uns mit zwei Tüten voll hausgemachter frischer Frikadellen nach draußen. Eine kleine Geste, die zeigt: Keukenbrink mag sich entwickelt haben, aber seine Seele und Liebe zum guten Essen bleibt.
KB trifft den Geschmack seiner Kunden
Bei Keukenbrink versteht man sich nicht nur als Produzent, sondern auch als Partner seiner Kunden. Viele der Produkte entstehen in enger Zusammenarbeit mit Auftraggebern – ob es um die Rezeptur einer neuen „hausgemachten“ Soße oder die Entwicklung innovativer Sandwiches geht. „Ich sage unseren Kunden immer: ,Komm vorbei und wir gucken uns deine Rezepturen an und dann erarbeiten wir gemeinsam das Produkt‘“, erklärt Benni. Er liebt die Termine mit Kunden, die ihre Produkte verbessern oder entwickeln wollen: „Wir begegnen uns auf Augenhöhe. Wir treffen uns auch manchmal abends noch auf ein Bier – es ist ein cooles Miteinander und wir entwickeln gemeinsam Business.“ René ergänzt: „Das Schönste dabei sind die glücklichen Kunden; sie kommen mit einer Idee, man entwickelt zusammen Rezepte, macht Verkostungen und am Ende sieht man das fertige Ergebnis – diese Reise mitzugehen, das ist mein liebster Moment“, schwärmt er.
Diese Herangehensweise hat bereits zu beeindruckenden Projekten geführt: Sandwiches für die Deutsche Bahn, vegane Burger für Gastronomieketten oder individuelle Soßen für Supermärkte. Die Kombination aus Kreativität, Flexibilität und einem offenen Ohr macht Keukenbrink zu einem geschätzten Partner in der Lebensmittelbranche.
In Sachen Nachhaltigkeit denkt Keukenbrink weiter: Ob es um die Vermeidung von Lebensmittelverschwendung, die Verwendung hochwertiger Zutaten oder maßgeschneiderte Verpackungen geht – hier wird nichts dem Zufall überlassen. Ein Beispiel sind die nachhaltigen Zutaten, die in der Produktion verwendet werden: „Unser Thunfisch ist beispielsweise nicht nur qualitativ vernünftig, sondern auch nachhaltig gefangen – das sind so Kleinigkeiten, wo wir der Meinung sind: die machen einen Unterschied“, erklärt Benni. Auch auf maßgeschneiderte Verpackungen, die gleichzeitig praktisch für Logistik und Kunden sind und den Abfall reduzieren, wird großen Wert gelegt: „Denn es gibt nichts Schlimmeres, als logistisch Luft durch die Gegend zu fahren“, weiß der Geschäftsführer.
Die Foodtrucks – Ein Klassiker verabschiedet sich
Auch wenn es beim Anblick der riesigen Garage, dem Nachtlager der Foodtrucks, noch nicht ganz vorstellbar ist: Bald werden die Verkaufswagen nicht mehr losfahren. Wehmütig erzählt uns Benni, dass am 28. März der letzte Truck seine Route fahren wird: „Die Entscheidung war wirklich extrem schwer. Wir waren nächtelang wach und haben viele Möglichkeiten geprüft, um die Foodtrucks am Leben zu erhalten. Doch steigende Kosten und verändertes Kaufverhalten haben uns dazu gezwungen, unsere Foodtrucks einzustellen – auch wenn es mir im Herzen weh tut.“ Bis zur Entscheidung, den Hauptfokus auf Produktion und Catering zu legen, hat das Unternehmen einiges probiert. Mit Retourenlisten wurde versucht, die nicht verkaufte Ware weiterzuverkaufen und der Lebensmittelverschwendung vorzubeugen. „Wir haben versucht, alles was übrig ist, über Too Good to go zu verkaufen, dass wir zumindest den Wareneinsatz wieder raus haben und die Lebensmittel nicht wegschmeißen müssen“, erklärt Benni.
Wer sich bald mit knurrendem Magen auf dem leeren Büroparkplatz stehen sieht, kann aber getröstet werden. Seinen Fokus auf Business-Catering behält Keukenbrink bei und bringt auch zukünftig Spezialaufträge wie Brotplatten, warmes Catering oder Obstkörbe ins Office. Auf frisch produzierte Frikadellen, knackige Äpfel, belegte Brötchen und andere Leckereien im Büro oder bei Tagungen muss also auch zukünftig nicht verzichtet werden: „Auch wenn die Ära der Foodtrucks endet, bleibt unsere Leidenschaft für gutes Essen. Wer uns weiterhin treu bleiben will, kann sich auf spannende neue Genussmomente freuen – sei es durch unser Catering oder unsere Produkte, die bald an noch mehr Orten zu finden sein werden.“
Die Seele von Keukenbrink
Mit den Verkaufswagen verschwinden nicht nur vertraute Rituale aus der Münsterländer Gewerbelandschaft, sondern auch unzählige Begegnungen und Geschichten. „Wir wissen, dass unsere Entscheidung nicht nur unser Geschäftsmodell betrifft, sondern auch die Menschen, die es mit Leben gefüllt haben“, betont Benni und ergänzt: „Dieser Schritt ist nicht leicht – weder für unsere langjährigen Kunden noch für unsere Kolleginnen und Kollegen, die mit Herzblut über Jahre Keukenbrink auf die Straßen gebracht und mit ihrem Einsatz, ihrer Leidenschaft und ihrer Energie dazu beigetragen haben, Keukenbrink zu dem zu machen, was es heute ist.“ Diese Verbundenheit bleibt – auch wenn sich die Wege teilweise trennen. Die Erfahrung, Hingabe und Werte, die in den Foodtrucks gelebt wurden, sind tief in der DNA von Keukenbrink verankert und bleiben weiter als Seele des Unternehmens bestehen. Ob auf der Straße, in der Produktion oder hinter den Kulissen – jeder Einzelne hat das Unternehmen geprägt.
„Lebensmittel, Lebensmittelproduktion und dieses ganze Thema ist und bleibt halt eben ein Herzensthema und das macht uns aus“, sagt Benni. „Wir brennen dafür und werden diesen neuen Weg mit genauso viel Leidenschaft gehen wie bisher“, erklärt Benni und begleitet uns mit zwei Tüten voll hausgemachter frischer Frikadellen nach draußen. Eine kleine Geste, die zeigt: Keukenbrink mag sich entwickelt haben, aber seine Seele und Liebe zum guten Essen bleibt.
Der Artikel ist in der "Gewerbeimmobilie aktuell", Ausgabe 26 von März 2025, erschienen. Wir bedanken uns bei Benni Schmidt und dem Team für den Artikel. Mehr Infos über Keukenbrink finden Sie auf der Website: https://www.keukenbrink.de/
Die Keukenbrink GmbH & Co. KG aus Nordwalde (Münsterland) ist spezialisiert auf Produktentwicklung und Produktion von Lebensmitteln. In der eigenen Manufaktur entstehen handgemachte Köstlichkeiten mit der Möglichkeit zur Individualisierung, um einzigarte Produkte herzustellen.



