POHA House Münster
Viel mehr als Wohnen
POHA House
Viel mehr als Wohnen
Wie häufig gehen Unwissende an dem modernen ziegelfarbigen Haus an der Ostseite des Hauptbahnhofs vorbei und ahnen nicht, welche bezaubernde Welt sich hinter der Fassade am Bremer Platz wirklich versteckt.
Unter dem Motto „Der space to be“ befinden sich auf 8.000 Quadratmeter mit Liebe zum Detail eingerichtete Wohn- und Gemeinschaftsflächen der Extraklasse. 313 Studios, diverse Co-Spaces und eine einmalige Terrasse. 300 Bewohner, 52 verschiedene Nationen, eine Community. Das ist das POHA House Münster, das seinen Bewohnern Co-Living der ganz besonderen Art bietet.
Unter dem Motto „Der space to be“ befinden sich auf 8.000 Quadratmeter mit Liebe zum Detail eingerichtete Wohn- und Gemeinschaftsflächen der Extraklasse. 313 Studios, diverse Co-Spaces und eine einmalige Terrasse. 300 Bewohner, 52 verschiedene Nationen, eine Community. Das ist das POHA House Münster, das seinen Bewohnern Co-Living der ganz besonderen Art bietet.
Community Living: Next Level
Wir sitzen im Garten-Cospace vom POHA House Münster und obwohl er direkt am Hauptbahnhof liegt, ist es ruhig und idyllisch. Fühlt sich an wie in einer Parallelwelt, während man an einem überdimensionalen Einhorn vorbei durch den Gartenzaun dem regen Treiben an den Gleisen zusieht. Nach links geschwenkt, fällt der Blick über Hündin Foxy auf ein mit Lichterketten beleuchtetes, gläsernes Gartenhaus mit knallroten Stühlen darin. Der Blick wandert über gemütliche Affenschaukeln, grüne Palmen und Rasenflächen bis zu belaubten Bäumen, während man dem Gezwitscher kleiner Vögel horcht. Die pure Ruheoase inmitten vom Stadtlärm; man könnte meinen, der Eingang zu dieser magischen Idylle ist das verzauberte Gleis 9 ¾. Aber wie alle Gäste des Hauses sind auch wir ganz normal durch den Hauseingang nahe des Bremer Platzes gekommen.
Ursprünglich begann alles damit, dass Co-Founderin und CMO Lea Mishra in ihren Zeiten des Community Livings in Hongkong, Berlin und Australien das Konzept des gemeinschaftlichen Wohnens und Lebens kennen und schätzen lernte. „Ich fand die Idee total cool, dass man andere Leute kennenlernen kann, dass man sich um nichts kümmern muss, dass man als Gemeinschaft zusammenkommt“, erinnert sich die 29-jährige Aachenerin. Zusammen mit ihren Geschwistern gründete Lea deshalb 2019 POHA House. Ein Ort, an dem die Mieter vollmöblierte „All-Inclusive“-Apartments in unterschiedlichen Größen finden, ohne sich Gedanken machen zu müssen – um Interieur, zig verschiedene Versorgungsverträge oder Einsamkeit. Ein Ort, an dem die Mieter liebevoll eingerichtete Gemeinschaftsflächen finden, die zum Verweilen, Arbeiten oder Zusammenkommen einladen. Nur eins geht im POHA House nicht: Sich der Vielfalt gegenüber verschließen.
Das POHA House in Münster eröffnete im April 2022 und setzt neue Maßstäbe im Co-Living. Denn Lea und ihre Geschwister wollten mehr bieten als die Mitbewerber. „Das ist ein total spannendes Konzept, das unglaublich viel Potenzial hat. Ich habe gleichzeitig gemerkt, dass es noch in den Kinderschuhen steckt – zum Beispiel ist mir bei allen Anbietern aufgefallen, dass sie nur wenig Privatsphäre anbieten“, erinnert sich Lea, die sich in ihrer Community-Zeit in Berlin ein Bad optionslos mit zwei anderen teilen musste. „Irgendwann habe ich vermehrt den Drang verspürt, auszuziehen, einfach um Privatsphäre zu haben; aber eigentlich wollte ich die Community gar nicht aufgeben. Und das fand ich eben schade: dass ich die Entscheidung treffen muss zwischen den beiden.“ So läutete POHA House eine neue Ära ein: Mehr Privatsphäre, mehr Vielfalt.
Sharing Economy ist das Zauberwort
In seinen Unterkünften in Münster und Aachen bietet POHA House mit verschiedenen wählbaren Wohnformen mehr Vielfalt. Die Wohnsituation von einer Kategorie auf ein anderes Level heben? Mit der Wahl von WG-Zimmer über Studio bis hin zur 3-Zimmer-Wohnung ist das kein Problem. Damit finden nicht nur Studierende ein Zuhause mit Gemeinschaftsgefühl, sondern auch Berufstätige. Ebenso finden Unternehmen, die ihren Mitarbeitern den Start in den Job und in der neuen Stadt erleichtern wollen, mit POHA House die Lösung: „Wir haben enge Partnerschaften mit Unternehmen, die bei uns Wohnungen anmieten für ihre Mitarbeiter, die entweder lokal eingestellt werden oder aus der ganzen Welt – und das Coolste ist wirklich, dass die Leute sich von Tag Eins an wohlfühlen, sich um nichts kümmern müssen, keine Möbel kaufen müssen und direkt Leute finden, die in derselben Situation sind wie sie“, betont die Co-Founderin. Das gebe Arbeitgebern die Sicherheit, dass ihre Mitarbeiter gut ankommen und sich auf ihren Job fokussieren können.Die eigene vollmöblierte Wohnung für die Privatsphäre und bei Tritt vor die Tür unzählige toll gestaltete Gemeinschaftsbereiche: eine Lounge, die wie ein großes gemütliches Wohnzimmer anmutet, ein Kino-Zimmer, ein Yoga-Raum, aber auch eine große Küche für gemeinsame Kochabende. Sharing Economy ist hier das Zauberwort: „Wir teilen ein Gefühl, teilen Gegenstände, wir teilen Events, teilen Flächen“ – der Co-Founderin ist es wichtig, das Thema Sharing und Nachhaltigkeit immer weiterzudenken. So bietet POHA House in Aachen mittlerweile auch kurzfristig buchbare Gästezimmer an. Neben den Standorten in Aachen und Münster eröffnen in den nächsten Jahren weitere Häuser in Düsseldorf, Hamburg und Essen. Die zentrale Lage der Häuser, beispiellose hauseigene Events und einmalige Partnerschaften innerhalb Münsters sind weitere gebotene Pluspunkte für Bewohner, die weit über ein „normales“ Mietkonzept hinausgehen.
Vom Unicorn und dem Limit der Kreativität
Dass man das Leben im POHA House nicht mit einer normalen Wohnung vergleichen kann, wird auch deutlich, als wir bei unserem Besuch im POHA House Münster mit den beiden Geschäftsführern Kristen Ritsema und Ingo Schmidt neben dem gigantischen, aufgeblasenen Einhorn des letzten Community-Events Platz nehmen: „Wir hatten eine große Sommerparty letzte Woche zum Thema ,Latin Salsa’, weil wir hier unter anderem auch Südamerikaner, Mexikaner, Kolumbianer beheimaten. Die Community hat zusammen gekocht, sie haben nicht still gestanden. Von Anfang bis 22 Uhr haben sie nur getanzt, wir haben Margaritas gemacht und die Sonne hat geschienen. Das war wirklich super“, erinnert sich Kristen an das letzte Community-Event, welches das Team zusammen geplant hat. Das Einhorn kann übrigens Wasser spucken. „Morgen fahren wir zum Bootshaus und wollen aufs Wasser gehen, ein bisschen Stand-up-Paddling machen und danach ein Lagerfeuer“, erzählt Ingo.
Wir sitzen im Garten-Cospace vom POHA House Münster und obwohl er direkt am Hauptbahnhof liegt, ist es ruhig und idyllisch. Fühlt sich an wie in einer Parallelwelt, während man an einem überdimensionalen Einhorn vorbei durch den Gartenzaun dem regen Treiben an den Gleisen zusieht. Nach links geschwenkt, fällt der Blick über Hündin Foxy auf ein mit Lichterketten beleuchtetes, gläsernes Gartenhaus mit knallroten Stühlen darin. Der Blick wandert über gemütliche Affenschaukeln, grüne Palmen und Rasenflächen bis zu belaubten Bäumen, während man dem Gezwitscher kleiner Vögel horcht. Die pure Ruheoase inmitten vom Stadtlärm; man könnte meinen, der Eingang zu dieser magischen Idylle ist das verzauberte Gleis 9 ¾. Aber wie alle Gäste des Hauses sind auch wir ganz normal durch den Hauseingang nahe des Bremer Platzes gekommen.
Ursprünglich begann alles damit, dass Co-Founderin und CMO Lea Mishra in ihren Zeiten des Community Livings in Hongkong, Berlin und Australien das Konzept des gemeinschaftlichen Wohnens und Lebens kennen und schätzen lernte. „Ich fand die Idee total cool, dass man andere Leute kennenlernen kann, dass man sich um nichts kümmern muss, dass man als Gemeinschaft zusammenkommt“, erinnert sich die 29-jährige Aachenerin. Zusammen mit ihren Geschwistern gründete Lea deshalb 2019 POHA House. Ein Ort, an dem die Mieter vollmöblierte „All-Inclusive“-Apartments in unterschiedlichen Größen finden, ohne sich Gedanken machen zu müssen – um Interieur, zig verschiedene Versorgungsverträge oder Einsamkeit. Ein Ort, an dem die Mieter liebevoll eingerichtete Gemeinschaftsflächen finden, die zum Verweilen, Arbeiten oder Zusammenkommen einladen. Nur eins geht im POHA House nicht: Sich der Vielfalt gegenüber verschließen.
Das POHA House in Münster eröffnete im April 2022 und setzt neue Maßstäbe im Co-Living. Denn Lea und ihre Geschwister wollten mehr bieten als die Mitbewerber. „Das ist ein total spannendes Konzept, das unglaublich viel Potenzial hat. Ich habe gleichzeitig gemerkt, dass es noch in den Kinderschuhen steckt – zum Beispiel ist mir bei allen Anbietern aufgefallen, dass sie nur wenig Privatsphäre anbieten“, erinnert sich Lea, die sich in ihrer Community-Zeit in Berlin ein Bad optionslos mit zwei anderen teilen musste. „Irgendwann habe ich vermehrt den Drang verspürt, auszuziehen, einfach um Privatsphäre zu haben; aber eigentlich wollte ich die Community gar nicht aufgeben. Und das fand ich eben schade: dass ich die Entscheidung treffen muss zwischen den beiden.“ So läutete POHA House eine neue Ära ein: Mehr Privatsphäre, mehr Vielfalt.
Sharing Economy ist das Zauberwort
In seinen Unterkünften in Münster und Aachen bietet POHA House mit verschiedenen wählbaren Wohnformen mehr Vielfalt. Die Wohnsituation von einer Kategorie auf ein anderes Level heben? Mit der Wahl von WG-Zimmer über Studio bis hin zur 3-Zimmer-Wohnung ist das kein Problem. Damit finden nicht nur Studierende ein Zuhause mit Gemeinschaftsgefühl, sondern auch Berufstätige. Ebenso finden Unternehmen, die ihren Mitarbeitern den Start in den Job und in der neuen Stadt erleichtern wollen, mit POHA House die Lösung: „Wir haben enge Partnerschaften mit Unternehmen, die bei uns Wohnungen anmieten für ihre Mitarbeiter, die entweder lokal eingestellt werden oder aus der ganzen Welt – und das Coolste ist wirklich, dass die Leute sich von Tag Eins an wohlfühlen, sich um nichts kümmern müssen, keine Möbel kaufen müssen und direkt Leute finden, die in derselben Situation sind wie sie“, betont die Co-Founderin. Das gebe Arbeitgebern die Sicherheit, dass ihre Mitarbeiter gut ankommen und sich auf ihren Job fokussieren können.Die eigene vollmöblierte Wohnung für die Privatsphäre und bei Tritt vor die Tür unzählige toll gestaltete Gemeinschaftsbereiche: eine Lounge, die wie ein großes gemütliches Wohnzimmer anmutet, ein Kino-Zimmer, ein Yoga-Raum, aber auch eine große Küche für gemeinsame Kochabende. Sharing Economy ist hier das Zauberwort: „Wir teilen ein Gefühl, teilen Gegenstände, wir teilen Events, teilen Flächen“ – der Co-Founderin ist es wichtig, das Thema Sharing und Nachhaltigkeit immer weiterzudenken. So bietet POHA House in Aachen mittlerweile auch kurzfristig buchbare Gästezimmer an. Neben den Standorten in Aachen und Münster eröffnen in den nächsten Jahren weitere Häuser in Düsseldorf, Hamburg und Essen. Die zentrale Lage der Häuser, beispiellose hauseigene Events und einmalige Partnerschaften innerhalb Münsters sind weitere gebotene Pluspunkte für Bewohner, die weit über ein „normales“ Mietkonzept hinausgehen.
Vom Unicorn und dem Limit der Kreativität
Dass man das Leben im POHA House nicht mit einer normalen Wohnung vergleichen kann, wird auch deutlich, als wir bei unserem Besuch im POHA House Münster mit den beiden Geschäftsführern Kristen Ritsema und Ingo Schmidt neben dem gigantischen, aufgeblasenen Einhorn des letzten Community-Events Platz nehmen: „Wir hatten eine große Sommerparty letzte Woche zum Thema ,Latin Salsa’, weil wir hier unter anderem auch Südamerikaner, Mexikaner, Kolumbianer beheimaten. Die Community hat zusammen gekocht, sie haben nicht still gestanden. Von Anfang bis 22 Uhr haben sie nur getanzt, wir haben Margaritas gemacht und die Sonne hat geschienen. Das war wirklich super“, erinnert sich Kristen an das letzte Community-Event, welches das Team zusammen geplant hat. Das Einhorn kann übrigens Wasser spucken. „Morgen fahren wir zum Bootshaus und wollen aufs Wasser gehen, ein bisschen Stand-up-Paddling machen und danach ein Lagerfeuer“, erzählt Ingo.
Und wer hat die Ideen für diese außergewöhnlichen Events? „Die Ideen wachsen meistens auf unseren gemeinsamen Mist“, lacht Ingo und Kristen nickt: „Da ist kein Limit an Kreativität.“
Diversität zieht sich wie ein roter Faden durch das POHA House. Man findet sie nicht nur im Wohnangebot, sondern auch in den Events und ganz besonders in der Community. „Hier lernt man Persönlichkeiten kennen, die alle eine eigene Geschichte haben, alle eine eigene Kultur mitbringen“, schwärmt Ingo, als er über den mit 61 Jahren ältesten Bewohner des POHA Houses und einen der bekanntesten Strafrechtler Japans spricht. Das Durchschnittsalter im Haus liegt bei Mitte 30. 52 verschiedene Nationen und über 300 verschiedene Bewohner – das bedeutet: über 300 verschiedene Biographien. Bei so einer breiten Palette an Menschen mit ihren Hintergründen, die alle zusammen leben, entstehen ganz neue Verbindungen, findet Kristen und erzählt mit leuchtenden Augen von der Offenheit der Community:
„Jeder muss arbeiten, jeder muss irgendwie sein Zeug erledigt bekommen. Aber zusammen sind wir trotzdem alle cool: Du willst mir nichts Böses, nur weil du gerade etwas ganz anderes machst oder woanders herkommst.“
Magische Fügung im Management
Ingo kam im September 2023 aufgrund seines handwerklichen Geschicks für den technischen Part ins POHA House. Kurz darauf stellte sich heraus, dass er eines der fehlenden Puzzleteile im POHA Team war: Bereits Ende 2023 übernahm er die Geschäftsführung in Münster. Wenig später fand Kristen als schicksalhafte Fügung den Weg aus Groningen über Berlin nach Münster und traf bei ihrer Jobsuche auf das POHA House und Ingo. Ursprünglich als Community Managerin eingestellt, übernahm sie im Juni 2024 zusammen mit Ingo die Geschäftsführung.
Und wer die beiden einmal live und in Farbe getroffen hat, der merkt schnell: Das Match ist ideal. Die beiden Geschäftsführer sind so konträr wie kaum ein anderes Geschäftsführungspaar, ergänzen sich aber zu 110 % in allen Bereichen. So sehr, dass die beiden in Aachen bereits einen eigenen Namen haben: Kringo. „Ingo hat die Qualitäten, die man als Hausmeister hat mit der Vernetzung hier in Münster und ich bin eher für die digitale Seite, für die Customer Experience und Eventorganisation zuständig“, erklärt die gebürtige Niederländerin die perfekte Symbiose und unschlagbare Dynamik. Ingos schönster POHA-Moment? „Der Zeitpunkt, als klar war, dass Kristen die Geschäftsleitung mit übernimmt“, erklärt er die Optimalfügung.
Der Zauber vom gelben Schlüsselband
Vernetzung in Münster findet Co-Founderin Lea für das Unternehmen und das Leben in der Community wichtig. Sie ist extra für ein halbes Jahr in die Domstadt gezogen, um jeden und alles kennenzulernen und Partnerschaften aufzubauen. „Uns ist wichtig, uns lokal zu vernetzen. Wir versuchen, uns wirklich stark in die Stadt zu integrieren und nicht anonym zu sein“, betont die 29-Jährige. So nutzt POHA House Münster beispielsweise Möbel von lokalen Dienstleistern in Münster. Die Community profitiert von Ermäßigungen, die sich durch die entstandenen Partnerschaften ergeben. Lea erklärt das Konzept: „Wir arbeiten mit Restaurants, mit dem Kino, mit Theatern zusammen und bieten Discounts für unsere Bewohner, die sie dann über eine App einsehen können. Wenn sie dahin gehen, zeigen sie nur das Schlüsselband und bekommen dann den Discount.“ Das gelbe Schlüsselband gibt es zum Einzug. Partner sind das Café Med, das Cineplex, die MS Günther, das GOP Varieté-Theater, bodysoul.BIKE, Die 3Schwestern oder Fitnessworld. Die Pflege der Partnerschaften ist für Ingo neben der Community-Betreuung eine der schönsten Aufgaben seines Berufs im POHA House: „Das sind wirklich richtige Partnerschaften und wir haben freundschaftliche Beziehungen aufgebaut. Wenn von hier einer mit dem Schlüsselband ins Café Med geht, dann bekommt er erstmal seinen Aperitif, bekommt einen Platz zugewiesen.“
Man sieht nur mit dem Herzen gut
Aber auch richtige Herzensangelegenheiten sind dem Team von POHA House wichtig. Deshalb pflegt Ingo zusätzlich eine ganz besondere Partnerschaft: Die zum Kinderpalliativzentrum Datteln. Das Zentrum wurde 2010 gegründet und ist deutschlandweit das erste Kinderpalliativzentrum, das schwererkrankten Kindern, Jugendlichen und ihren Familien zur Seite steht. „Es ist eine der wichtigsten Partnerschaften für uns, weil es das einzige Kinderpalliativzentrum ist, was privat finanziert wird“, erklärt Ingo die Bedeutung, das Zentrum und die Menschen zu unterstützen. „Wir bieten den Geschwisterkindern an, dass sie einen Tag mit uns verbringen, wir schicken mal einen Eiswagen rüber, wir schauen, wo wir helfen können. Wenn du da zu Besuch rein gehst, dann gehst du mit Tränen wieder raus.“
Im POHA House haben alle das Herz am rechten Fleck. Diversität und das Füreinander werden in der Community groß geschrieben und ziehen sich wie ein roter Faden durch das gesamte Konzept. Vielfalt findet man in der Community, den Zimmerkategorien und den kreativen Events. Wohnen, Arbeiten, Zusammenkommen, Austauschen, Freundschaften knüpfen – zusammen leben. Bei unserem Besuch durften wir einen kleinen Einblick in das besondere Co-Living-Konzept bekommen. Nach unseren Besuch können wir bestätigen: Das ist mehr als Wohnen. Ingo und Hündin Foxy bringen uns noch zum Ausgang, wo die Tür hinter uns zufällt: Zu der bezaubernden Welt des POHA House.
Diversität zieht sich wie ein roter Faden durch das POHA House. Man findet sie nicht nur im Wohnangebot, sondern auch in den Events und ganz besonders in der Community. „Hier lernt man Persönlichkeiten kennen, die alle eine eigene Geschichte haben, alle eine eigene Kultur mitbringen“, schwärmt Ingo, als er über den mit 61 Jahren ältesten Bewohner des POHA Houses und einen der bekanntesten Strafrechtler Japans spricht. Das Durchschnittsalter im Haus liegt bei Mitte 30. 52 verschiedene Nationen und über 300 verschiedene Bewohner – das bedeutet: über 300 verschiedene Biographien. Bei so einer breiten Palette an Menschen mit ihren Hintergründen, die alle zusammen leben, entstehen ganz neue Verbindungen, findet Kristen und erzählt mit leuchtenden Augen von der Offenheit der Community:
„Jeder muss arbeiten, jeder muss irgendwie sein Zeug erledigt bekommen. Aber zusammen sind wir trotzdem alle cool: Du willst mir nichts Böses, nur weil du gerade etwas ganz anderes machst oder woanders herkommst.“
Magische Fügung im Management
Ingo kam im September 2023 aufgrund seines handwerklichen Geschicks für den technischen Part ins POHA House. Kurz darauf stellte sich heraus, dass er eines der fehlenden Puzzleteile im POHA Team war: Bereits Ende 2023 übernahm er die Geschäftsführung in Münster. Wenig später fand Kristen als schicksalhafte Fügung den Weg aus Groningen über Berlin nach Münster und traf bei ihrer Jobsuche auf das POHA House und Ingo. Ursprünglich als Community Managerin eingestellt, übernahm sie im Juni 2024 zusammen mit Ingo die Geschäftsführung.
Und wer die beiden einmal live und in Farbe getroffen hat, der merkt schnell: Das Match ist ideal. Die beiden Geschäftsführer sind so konträr wie kaum ein anderes Geschäftsführungspaar, ergänzen sich aber zu 110 % in allen Bereichen. So sehr, dass die beiden in Aachen bereits einen eigenen Namen haben: Kringo. „Ingo hat die Qualitäten, die man als Hausmeister hat mit der Vernetzung hier in Münster und ich bin eher für die digitale Seite, für die Customer Experience und Eventorganisation zuständig“, erklärt die gebürtige Niederländerin die perfekte Symbiose und unschlagbare Dynamik. Ingos schönster POHA-Moment? „Der Zeitpunkt, als klar war, dass Kristen die Geschäftsleitung mit übernimmt“, erklärt er die Optimalfügung.
Der Zauber vom gelben Schlüsselband
Vernetzung in Münster findet Co-Founderin Lea für das Unternehmen und das Leben in der Community wichtig. Sie ist extra für ein halbes Jahr in die Domstadt gezogen, um jeden und alles kennenzulernen und Partnerschaften aufzubauen. „Uns ist wichtig, uns lokal zu vernetzen. Wir versuchen, uns wirklich stark in die Stadt zu integrieren und nicht anonym zu sein“, betont die 29-Jährige. So nutzt POHA House Münster beispielsweise Möbel von lokalen Dienstleistern in Münster. Die Community profitiert von Ermäßigungen, die sich durch die entstandenen Partnerschaften ergeben. Lea erklärt das Konzept: „Wir arbeiten mit Restaurants, mit dem Kino, mit Theatern zusammen und bieten Discounts für unsere Bewohner, die sie dann über eine App einsehen können. Wenn sie dahin gehen, zeigen sie nur das Schlüsselband und bekommen dann den Discount.“ Das gelbe Schlüsselband gibt es zum Einzug. Partner sind das Café Med, das Cineplex, die MS Günther, das GOP Varieté-Theater, bodysoul.BIKE, Die 3Schwestern oder Fitnessworld. Die Pflege der Partnerschaften ist für Ingo neben der Community-Betreuung eine der schönsten Aufgaben seines Berufs im POHA House: „Das sind wirklich richtige Partnerschaften und wir haben freundschaftliche Beziehungen aufgebaut. Wenn von hier einer mit dem Schlüsselband ins Café Med geht, dann bekommt er erstmal seinen Aperitif, bekommt einen Platz zugewiesen.“
Man sieht nur mit dem Herzen gut
Aber auch richtige Herzensangelegenheiten sind dem Team von POHA House wichtig. Deshalb pflegt Ingo zusätzlich eine ganz besondere Partnerschaft: Die zum Kinderpalliativzentrum Datteln. Das Zentrum wurde 2010 gegründet und ist deutschlandweit das erste Kinderpalliativzentrum, das schwererkrankten Kindern, Jugendlichen und ihren Familien zur Seite steht. „Es ist eine der wichtigsten Partnerschaften für uns, weil es das einzige Kinderpalliativzentrum ist, was privat finanziert wird“, erklärt Ingo die Bedeutung, das Zentrum und die Menschen zu unterstützen. „Wir bieten den Geschwisterkindern an, dass sie einen Tag mit uns verbringen, wir schicken mal einen Eiswagen rüber, wir schauen, wo wir helfen können. Wenn du da zu Besuch rein gehst, dann gehst du mit Tränen wieder raus.“
Im POHA House haben alle das Herz am rechten Fleck. Diversität und das Füreinander werden in der Community groß geschrieben und ziehen sich wie ein roter Faden durch das gesamte Konzept. Vielfalt findet man in der Community, den Zimmerkategorien und den kreativen Events. Wohnen, Arbeiten, Zusammenkommen, Austauschen, Freundschaften knüpfen – zusammen leben. Bei unserem Besuch durften wir einen kleinen Einblick in das besondere Co-Living-Konzept bekommen. Nach unseren Besuch können wir bestätigen: Das ist mehr als Wohnen. Ingo und Hündin Foxy bringen uns noch zum Ausgang, wo die Tür hinter uns zufällt: Zu der bezaubernden Welt des POHA House.
Der Artikel ist in der "Gewerbeimmobilie aktuell", Ausgabe 25 von Dezember 2024, erschienen. Wir bedanken uns bei Lea Mishra, Ingo Schmidt und Kristen Ritsema und dem Team für den Artikel. Mehr Infos über das POHA House finden Sie auf der Website: https://pohahouse.com/de/munster/
Das POHA House Münster liegt im Hansaviertel, direkt im Zentrum der Stadt, umgeben von coolen Geschäften und einer jungen multikulturellen Szene. Gäste können sich ihr eigenes Studio aussuchen, das alles bietet, was sie brauchen, und ein ideales Maß an Privatsphäre bietet. Sie haben vollen Zugang zu vielen Gemeinschaftsräumen, zum Beispiel einer großen Terrasse zum Entspannen, Arbeiten oder Trainieren.



