GOLDBECK


Bauen mit System

GOLDBECK Münster

Bauen mit System

Moderner Arbeitsweltenwandel, Fort­schritt, Zukunftsfähigkeit – traditionelle Baubranche. Wie sich das erfolgreich unter einen Hut bringen und weiterentwickeln lässt, zeigt das ­europäische Bau- und Dienstleistungs­unternehmen Goldbeck mit einem zukunftsweisenden Büro in ihrer Niederlassung in Münster.
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Von 7 auf 12.000 in 1,7 Milliarden Sekunden
Mit sieben Mitarbeitern 1969 in Bielefeld gegründet, be­schäf­tigt Goldbeck heute über 12.500 Mitarbeitende. 118 Stand­orte in ganz Europa zeigen, wie groß das in zweiter Generation geführte Familienunternehmen heute ist. Goldbeck realisiert Projekte in rasantem Tempo: von Hallen über Büros, Park­häusern und Schulen bis zu öffentlichen Verwaltungsge­bäuden und Wohngebäuden. Was ist das Geheimnis hinter dem effizienten Bau? Goldbeck plant, baut und betreibt mit System. Das Unternehmen fertigt wesentliche Bauelemente industriell in eigenen Werken vor und montiert sie passgenau auf der Baustelle. Hier wird bereits klar: Goldbeck dynamisiert die ­Baubranche. Mit dem elementierten Bauen mit System lassen sich wirtschaftlich und nachhaltig schnell Bauprojekte reali­sieren – so auch in Münster.

Ein Drittel der Rohbauzeit in Münster
Als binnen drei Monaten plötzlich ein schickes neues Gebäude an der Robert-Bosch-Straße aus dem Boden emporschoss, rieb sich manch ein Münsteraner die Augen. In einem Drittel der normalen Rohbauzeit wurde das Gebäude rob17.a, in das Goldbeck selbst einzog, gebaut. Seit 2003 ist das Bau- und Dienstleistungsunternehmen bereits am Standort Münster und seit 2021 an der Robert-Bosch-Straße ansässig. Das Büro in Münster hat sich schnell zu einem Ort mit ganz eigenem Charakter und Charme entwickelt. Und den durften wir bei ­unserem Besuch kennenlernen.

Oliver Büscher-Brach, studierter Bauingenieur, ist schon seit 2011 als Bauleiter bei Goldbeck tätig und hat nach kurzer Zeit in die Projektleitung gewechselt. 2019 startete die Niederlassung den Aufbau eines dezentralen Planungsteams analog zu den großen Abteilungen in Bielefeld. Der Familienvater und Hundebesitzer zögerte nicht lang, als er gefragt wurde, ob er die Teamleitung der Integralen Planung übernehmen möchte. Als wir ihn nach seinem Einstieg bei Goldbeck fragen, erinnert sich Büscher-Brach noch genau: „Den ersten Leiter habe ich damals beim Vorstellungsgespräch gefragt, warum er hier ist; und er sagte zu mir: ,Bei Goldbeck wird es nie langweilig, hier ist immer Bewegung’ – und das hat sich tatsächlich bewahrheitet. Ich war in der Niederlassung der dreizehnte Mitarbeiter, der hier angefangen hat – und inzwischen sind wir 65!“


Das Bürogebäude rob17.a sowie der Masterplan für das ge­samte rob17-Areal auf dem ehemaligen Pebüso-Betongelände sind ein Projekt der CM Immobilien Entwicklung GmbH. Das Architektenbüro MAAS & PARTNER schuf mit seinem Gebäude­entwurf durch die geschickte Stapelung von c-förmigen Kubaturen die Illusion einer Dreistöckigkeit. In Wirklichkeit umfasst das imposante Gebäude jedoch sechs Etagen.

Vergangenheit trifft Zukunft
Im vierten Geschoss stehen wir bei unserem Besuch bei 30 Grad Außentemperatur im angenehm kühlen „schönsten Raum“, wie Oliver Büscher-Brach ihn nennt. „Der hat Zugang zur Dachterrasse, der hat viel Licht und der hat natürlich die Wahnsinnsaussicht“, schwärmt der Teamleiter, während wir den Blick über den Dortmund-Ems-Kanal und den Fernsehturm am Horizont schweifen lassen. Bei dem Blick aus dem Fenster über das rob17-Areal auf dem alten Betonwerkgelände fällt auf: Hier ist es gelungen, den historischen Gedanken der Industriebranche mit einem modernen Konzept zu verknüpfen und so etwas Neues zu schaffen. Nicht nur die neue Gebäudehülle, sondern auch das Innenraumkonzept bietet Modernität, die sich in den Räumen von Goldbeck an jedem Zentimeter wieder­findet. Aufgrund der ambitionierten Zeit bis zum Einzug ent­schied man sich, die Innenraumplanung in Kooperation mit dem Planungs- und Einrichtungsbüro designfunktion anzugehen. „Zu der Zeit hatten wir in Bielefeld unsere Abteilung noch nicht. Inzwischen können wir so was auch selbst – auch im großen Stil“, erinnert sich Büscher-Brach. In einem gemeinsamen Workshop entstanden die Konzepte, die am Ende zwei Ziele hatten: 1. Für Mitarbeitende einen hohen Wohlfühlwert sowie eine gute Arbeitsatmosphäre schaffen; 2. Goldbeck und seine spezifischen Bausysteme authentisch präsentieren.

Etwas Wohnliches im Büro
„Ein Wohlfühlumfeld für Mitarbeitende“ ist bei Goldbeck in Münster keine leere Phrase. Gekonnte Materialmixe wechseln sich mit einem gut gewählten Farbspiel, fein abgestimmter Möblierung und kreativem Inventar ab. Filzelemente und Vorhänge sorgen für eine gute Akustik und Sichtschutz auf den offenen Flächen. Büscher-Brach erklärt uns den heimeligen dritten Nutzen: „Sie geben auch immer etwas Warmes und Wohnliches ab. Ich finde, das macht den Charme unserer Flächen aus.“ Je nach Abteilung bietet Goldbeck eine optimale Mischung aus Open Space-Bereichen und Mehrpersonenarbeitsplätzen sowie geschlossenen Einzel- und Doppelbüros, die einen kleineren Teil der offenen Flächen ausmachen.
Kleine gemütliche Rückzugsorte, Think Tanks für die kon­zentrierte Einzelarbeit und Kommunikationszonen finden sich überall wieder. Einer der Hauptgedanken hinter der Planung und Einrichtung: Eine flexible Arbeitsumgebung schaffen, die zur Kommunikation einlädt. „Es soll keiner den Eindruck be­kommen, die Kolleginnen und Kollegen nicht ansprechen zu können, sondern einfach kommen zu können, um eine Frage zu stellen“, betont Büscher-Brach als er uns die Büroräume zeigt. Auf allen Eckpunkten der Fläche befinden sich zentrale Kommunikationszonen zur multifunktionalen Nutzung: Für Kurse, Meetings oder kreative Sessions. Darunter auch ein „Scrum-Raum“, der sich auf die gleichnamige Methode und damit verbundenen kurzen Stand-up-Meetings aus der Softwaretechnik gründet. Hier stehen statt klassischer Stühle angeschrägte Hocker für agiles Arbeiten. Der Tisch ist höhenverstell- und zur Tafel aufklappbar. Zudem verfügt der Raum über eine Lichtdecke, die verschiedenfarbig eingestellt werden kann – multifunktional eben.

Die Kombination aus moderner Einrichtung, ansprechender Firmenkultur, flexiblen Arbeitskonzepten und Raum für Aus­tausch kommt beim Team gut an. Marketingkoordinatorin ­Sandra Maier, die gleichzeitig für die Assistenz von Niederlassungsleiter Christian Terwey zuständig ist, hat sich aus einem ganz bestimmten Grund für die Münsteraner Niederlassung entschieden: „Jeder Tag hier ist anders – es ist ein super junges Team.“ Den entstandenen Teamspirit in Münster findet auch der Teamleiter inspirierend. „Wenn du mit netten Menschen zusammenarbeiten kannst, hast du auch Spaß daran, etwas zu bewegen“, sagt Oliver Büscher-Brach. Am Puls der Zeit scheint Goldbeck sämtliche New Work-Konzepte aufzunehmen und so gekonnt umzusetzen, dass man meinen könnte, die Münsteraner Niederlassung würde HR atmen. Büscher-Brach weiß das Geheimnis hinter der Unternehmens­kultur zu schätzen: „Mit Freiheit arbeiten und wirken zu können, ist ein hohes Gut. Weil du viel mehr selbst gestalten kannst.

Ich merke immer noch, auch wenn die Niederlassung jetzt ziemlich groß geworden ist, dass der Gedanke des Familien­unternehmens weitergelebt wird.“

Showroom für Bauen mit System
Das zweite Ziel des Innenraumkonzepts: Goldbeck und sein Know-How in den Räumen authentisch zu zeigen. Dement­sprechend ist das Büro nicht nur ein Paradebeispiel für einen modernen Arbeitsplatz, sondern hat sich gleichzeitig zu einer Art „Showroom“ entwickelt, der die einzigartige systemati­sierte Bauweise von Goldbeck clever präsentiert. Neben ­Kunden, die am Bürobau interessiert sind, betreut das Unter­nehmen Logistik- und Industriekunden. So lag es nah, die Räume sowohl als Referenz für Büros zu nutzen als auch zu zeigen, wie das typische Bausystem eingesetzt wird. Klassisch abgehangene Bürodecken in einem Teil des Büros, im anderen die für Goldbeck spezifischen freiliegenden Rippendecken. ­Innerhalb einer Etage ist es gelungen, die konträren Bereiche gekonnt zu verbinden und in Szene zu setzen. Erstaunt stehen wir vor einer Wand aus Sichtbeton. Freier Blick auf das imposante Bausystem von Goldbeck. „Das kommt so fix und fertig als ein Teil aus dem Werk – 8,10 Meter lang, 3,85 Meter hoch. Da ist das Fenster schon im Werk eingebaut, die Dämmung schon eingebaut, der Sonnenschutz mit dran“, erklärt Büscher-Brach mit strahlenden Augen. Und dieses Goldbeck-Phänomen ist komplett fertig in einem Stück direkt auf die Baustelle ge­bracht und montiert worden.

Einfach machen
Bei unserem Besuch haben wir gesehen: Fortschritt, Wandel, Innovation und Schnelligkeit werden bei Goldbeck groß ge­schrieben. Von den Vorurteilen, die der Baubranche nachgesagt werden, ist das Unternehmen weit entfernt. Das Unternehmen ist stets in Bewegung und entwickelt sich ständig weiter. Das betrifft nicht nur das einzigartige Bausystem, das gleichzeitig schnell, wirtschaftlich und nachhaltig ist. Sondern das betrifft auch die Arbeitsumgebung der Mitarbeitenden, die deutlich zeigt, wie wertschätzend Goldbeck seiner inzwischen sehr großen „Familie“ an Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gegenüber begegnet und wie es dem Bedürfnis nach flexiblen Arbeitswelten gerecht wird. Wo andere noch zögern, trifft es das Motto aus der Münsteraner Niederlassung sehr gut: ­„#einfachmachen.“
Der Artikel ist in der „Gewerbeimmobilie aktuell“, Ausgabe 24 von September 2024, erschienen. Wir bedanken uns bei Oliver Büscher-Brach und dem Team für den Artikel. Mehr Infos über Goldbeck finden Sie auf der Website: https://www.goldbeck.de/standort/muenster
GOLDBECK ist seit 2003 am Standort Münster zuhause. Den Weg zum Büro können Besucher problemlos mit dem Fahrrad bestreiten – aber auch für Autofahrer ist das Unternehmen im zukunftsorientierten Stadtquartier Rob17.EINS gut zu erreichen. Das regionale Team bietet alle Leistungen aus einer Hand: vom Design über den Bau bis zu Serviceleistungen während des Betriebs.

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