XIMEA


Kameras für außergewöhnliche Einsätze

XIMEA

Kameras für außergewöhnliche Einsätze

Super kleine, robuste oder extrem schnelle Kameras: Das ist die Kernkompetenz des Unternehmens XIMEA, das bekannt für industrielle und ­wissenschaftliche ­Bildverarbeitung und Bildgebung ist. Nicht nur das Produkt ist einzigartig, sondern auch das Gebäude, in dem die kreativen und technischen Köpfe arbeiten.
H7 Hafen Münster

H7 Hafen Münster

H7 Hafen Münster

Unsichtbares sichtbar machen
Hinter einer Fassade aus grün glasierten Terrakotta-Tafeln werfen wir einen Blick in das bekannte H7-Gebäude und ­besuchen ganz oben in der 7. Etage die Büroräumlichkeiten von XIMEA. Jetzt wird’s technisch, denn hier dreht sich alles rund um ganz spezielle Kameras. „Bei uns reden wir von industriellen oder wissenschaftlichen Kameras im High-End-Bereich. Wir sind sozusagen ein ­Nischenhersteller“, erklärt Michael Cmok, der neben Jürgen Hillmann als Geschäftsführer tätig ist. Der Diplom-Informatiker ist seit der ersten Stunde der Firma mit an Board und ist auf die Gebiete der Computergrafik und Bildverarbeitung spezialisiert. Vereinfacht gesagt: Hier geht es nicht um die Fotokameras, die Sie von privater oder professioneller Fotografie kennen, sondern um extrem spezialisierte Kameras, die das Unsichtbare sichtbar, und das Sichtbare messbar machen. Zum Beispiel unter Wasser bei der Erforschung der Ozeane, für Bewegungsanalysen im Sport, um einem Roboter das Sehen zu ermöglichen, sogar im Weltraum als Satellitenkamera oder als Begleitkamera in den Raumanzügen. „Besonders cool ist natürlich auch die Unterhaltungsindustrie. Unsere Kameras waren auch bei zahlreichen Kinofilmen und Videospielen dabei“, erzählt Michael freudig. Dabei werden mit zwei kleinen im Helm integrierten Kameras die Gesichter gescannt oder in größeren Systemen ganze Personen digitalisiert. Henning von der Forst, Marketing und Human Resources Manager, erzählt von einem weiteren spannenden Projekt, bei dem XIMEA Kameras Entwicklungsprojekte rund um das autonome Autofahren in Kanada unterstützen: „Dort wird das autonome Fahren unter widrigen Wetterbedingungen wie zum Beispiel Schneestürmen erforscht. Unsere Kameras sind also bei Kunden aus aller Welt im Einsatz“, so der Münsteraner Allrounder, der seit 2018 beim Unternehmen ist.

Ein ganz besonderes Gebäude
Dass der Hafen von historischen oder architektonisch besonderen Gebäuden umgeben ist, müssen wir nicht mehr betonen. Aber dass das H7 auf der B-Side ein echter grüner Hingucker ist, steht außer Frage. Der besondere Gebäude­komplex befindet sich seit 2017 direkt an der Hafenkante mit Blick auf den gegenüberliegenden Kreativkai. Das H steht für Holz und die Zahl für die sieben geschaffenen Etagen. Die nachhaltige Holz-Hybrid-Bauweise ersetzt und ergänzt übliche Baustoffe wie Beton und Stahl, was allein schon bei der Produktion Kohlenstoffdioxid-Emission einspart. Auch im Inneren des Gebäudes zeigt das Holz seine Wirkung: sichtbare Holzoberflächen schaffen eine gemütliche und warme Atmosphäre. Im Mittelpunkt stehen hier nicht nur ressourcenschonende Materialien, sondern auch das Teilen von Ressourcen wie der gemeinschaftlich nutzbare Kantinen- und Seminarbereich. Henning von der Forst freut sich über das gemeinschaftliche und freundschaftliche Miteinander, welches unter den 16 ansässigen Unternehmen herrscht. Dazu gehören unter anderem die Super­BioMarkt AG, Heithoff & Companie GmbH, Brüninghoff und Architekt Andreas Heupel, nach dessen Plänen das H7 gebaut wurde. „Die Etagen des Gebäudes sind verschachtelt, wodurch zum Beispiel große Terrassen entstehen“, erklärt Henning und zeigt uns den Outdoor-Bereich des XIMEA Büros, der hier für Grillabende, Mittagspausen oder ­After-Work-Drinks genutzt wird.
In einer Ecke werden fleißig Basilikum, Tomaten und Petersilie ­angepflanzt, ein kleines Pflanzenprojekt des Marketing Managers, um mal den Kopf frei zu kriegen. Dabei hilft aber auch der freie Blick über die Dächer und das Hafen­becken. Von hier aus ­können das Gastronomie-Treiben oder die zahlreichen Bauprojekte der Nachbarsgrundstücke beobachtet werden. Wer sich von dem Bürotrubel mal zurückziehen möchte, findet eine separate gemütliche Sitzecke, die durch eine riesige Glasfront den Blick über das Wasser schweifen lässt. Was will man mehr? „Eine gute Arbeitsatmosphäre natürlich!“, ergänzt Henning von der Forst und betont, dass eine offene Kommunikation im Team im Mittelpunkt steht. Dazu trägt der Gemeinschafts-Call bei, der täglich um 10 Uhr mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern stattfindet. „Hier geht es auch manchmal einfach nur darum, wer da ist, ob es allen gut geht oder jemand Unterstützung oder Austausch benötigt“, so ­Henning.

Familiäres Teamwork
Ein besonders moderner und freundlicher Open-Space-Bereich trägt zu Produktivität und persönlicher Atmosphäre bei. Das 20-köpfige Team aus Studierenden und fest Angestellten genießt flexible Arbeitszeiten und ein freundschaftliches Miteinander, auch über die Arbeitszeiten hinaus. Michael betont, dass das Team am Hauptsitz in Münster gerne klein bleiben soll. „Wir wollen hier vor Ort nicht so sehr wachsen, dass keiner mehr weiß was die Kollegen machen und man die familiäre Arbeitsatmosphäre verliert“, erklärt er. Auch der offene Küchenbereich fördert den Austausch unter den Kolleginnen und Kollegen. „Und die wenigen Türen, die es hier gibt, stehen aber immer offen“, lacht Henning und zeigt auf die separaten Büros der Geschäftsführer. Softwareentwickler Endi, dem wir über die Schulter schauen durften, lernte XIMEA als Werkstudent kennen und war so begeistert, dass er dort nach dem Studium direkt geblieben ist. „Ich kann hier experimentieren und Ideen ausprobieren. Ich liebe diese Flexibilität und dass es darüber hinaus hier nicht nur das typische Arbeitsleben ist“, betont er lächelnd und versinkt daraufhin wieder tief in seine Arbeit. Neben dem Hauptsitz in ­Münster gibt es insgesamt 40 weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Slowakei und mittlerweile auch in den USA. Der Standort in der Slowakei ist ein wichtiger Punkt in der Entstehungsgeschichte der XIMEA Gruppe, denn dort entstand 1992 die Firma Softhard Technologies, die sich 2010 zur XIMEA Gruppe transformierte. „Der Standort in der Slowakei ist verantwortlich für die Entwicklung und Produktion und wir in Münster kümmern uns um das Marketing und den Vertrieb“, erklärt Henning die Aufgabenaufteilung. Auch der technische Support und die Logistik befinden sich vor Ort. Letzteres zeigt sich überraschenderweise in nur einem – dafür extrem strukturierten – Raum, denn da die Kameras sehr klein sind, benötigen diese natürlich nur wenig Lagerfläche.

Mit gebündeltem Wissen und der Erfahrung aus mehr als drei Jahrzehnten schafft das Team über die Standardprodukte hinaus ein breitgefächertes Angebot an projekt- und kundenspezifischen Sonderanfertigungen, auf die es besonders stolz ist.
Der Artikel ist in der "Gewerbeimmobilie aktuell", Ausgabe 21 von Dezember 2023, erschienen. Wir bedanken uns bei Henning von der Forst und dem Team für den Artikel. Mehr Infos über Ximea finden Sie auf der Website: https://www.ximea.com/
Bekannt als zuverlässiger und kompetenter Innovator, Entwickler und Anbieter von Bildverarbeitungskameras für industrielle und wissenschaftliche Anwendungen.

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